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Pelota in Spanien

Pelotaspieler beim Wurf

Die Basken sagen, dass sie die älteste Sprache und das schnellste Ballspiel der Welt haben. Pelota, der baskische Volkssport, ist im Ausland wenig bekannt. Für die Basken aber ist das Spiel unverzichtbarer Ausdruck ihrer kulturellen Eigenständigkeit.


So wie die Sprache der Basken je nach Region unterschiedlich klingt, so hat auch beim Pelota jedes Landesgebiet eine eigenen Variante. Die Spieler an der Küste haben Schläger, um den Ball mit 90 km/h über das Feld zu jagen. Pelota verlangt Akrobatik. Die Spieler hechten über das Feld, drehen Pirouetten und rennen sogar die Wände hoch.


In den Bergen spielt man "Pelota mano". Mit der bloßen Hand schmettern die Männer den harten Ball gegen die Wände des Spielfelds. Unter den Zuschauern sieht man häufig alte Männer mit verkrüppelten kaputten Händen: Zeichen vergangener "mano"-Kämpfe. Echtes Pelota hatte Folter zu sein, ein brutales Duell, bei dem der Härtere gewann. Heute schützen sich die "manistas", indem sie ihre Hände dick mit Leukoplast umwickeln.


Iker und Unai trainieren hart, um sich für die nächste Meisterschaft zu qualifizieren. Der Film begleitet Iker und Unai bei ihren Vorbereitungen. Bei den regionalen Turnieren werden sie als Stars gefeiert und in den Spielwetten werden hohe Summen auf sie gesetzt.


Ein Film von Tilman Büttner


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