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Geschichte und Zeitgeschehen

'68 an Rhein, Ruhr und Weser

Ausbruch aus dem Elternhaus, Aufruhr an den Unis, Beatmusik und freie Liebe – die Jahre um 1968 gelten als die lebendigste Epoche der Bundesrepublik Deutschland. Die zweiteilige Sendereihe veranschaulicht den sich zuspitzenden Konflikt zwischen Jugendlichen auf der einen Seite und der Elterngeneration sowie dem Staat auf der anderen. Bekannte Zeitzeugen berichten über die politischen und gesellschaftlichen Streitpunkte, die eine harte Bewährungsprobe für die damals noch junge Demokratie bedeuteten.

Alltag in der DDR

40 Jahre lang gab es zwei deutsche Staaten - von einer Mauer getrennt und als „Kinder des Kalten Krieges“ in ihrer ideologischen und politischen Ausrichtung von den jeweiligen Hegemonialmächten USA und UDSSR beeinflusst. Der „sanften Revolution“ der DDR-Bürger verdankt Deutschland die Wiedervereinigung und die Auflösung des DDR-Regimes. Doch was waren die politischen Strukturen dieses autoritären Staatsgebildes und wie lebte es sich in der DDR?

Bauberufe des Mittelalters

Wer die Baustelle von Guédelon im französischen Burgund betritt, findet sich unverhofft im Mittelalter wieder. Tief in den Wäldern von Saint-Sauveur arbeiten rund 50 Menschen an einer Ritterburg. Das Besondere: Die Bauarbeiten finden unter den gleichen Bedingungen wie vor 800 Jahren statt: Handarbeit, ohne Bagger, Lkw und Bohrmaschine. Eine beeindruckende Szenerie: Holzfäller schlagen Bäume, Zimmerleute bauen Gerüste und Gebälk, Schmiede stellen Werkzeuge und Nägel her, Seiler drehen Hanfseile, Steinbrecher und Steinmetze schlagen und bearbeiten den Stein im eigenen Steinbruch, Töpfer fabrizieren Kacheln und Gefäße und Korbflechter die vielen notwendigen Tragegestelle. Pferdefuhrwerke und mittelalterliche Hebevorrichtungen erleichtern die körperliche Arbeit. Multimedia: Die Stadt im späten Mittelalter in vier Sprachen (DVD-ROM, Begleitheft)

Calvin

Zusammen mit Martin Luther war Johannes Calvin der wichtigste Reformator im 16. Jahrhundert. Anders als Luther polarisiert Calvin bis heute. Vor allem seine so genannte "Kirchenzucht" und die Lehre von der Vorherbestimmung des Menschen werden von vielen abgelehnt. Trotzdem ist sein Einfluss international größer als der von Martin Luther. Die Arbeitsethik Calvins gilt als ein Wegbereiter des Kapitalismus.

China

China – die neue Dokumentarfilmreihe – stellt ein Land zwischen Tradition und Moderne vor, eine Supermacht voller Gegensätze, die sich in den letzten Jahrzehnten von einem armen Agrarland zu einer der führenden Industrienationen der Welt entwickelt hat. Im Mittelpunkt der Reihe stehen Menschen, die über ihr Leben berichten – über ihre Arbeit und Familie, ihre Perspektiven und Wünsche für die Zukunft.

Das Barock-Experiment

Das Barock ist die Zeit des Absolutismus, eine Zeit, in der die Konzentration von Macht und Geld zu einer unglaublichen Prachtentfaltung führte. Zeugnisse dieses Zeitalters können noch heute vielerorts in großer Dichte und Qualität bestaunt werden: in Schlössern, Kirchen, Klöstern und Gärten, aber auch in der Malerei und der Musik. Die Sendereihe lässt das „Gesamtkunstwerk Barock“ lebendig werden; mit besonderen Experimenten geht sie auf Spurensuche nach der barocken Kultur und dem barocken Lebensgefühl …

Das Grundgesetz

Welche Bedeutung hat das Grundgesetz für unser tägliches Zusammenleben, welche wird es in Zukunft noch haben? Diesen und anderen drängenden Fragen rund um die Grundlagen unserer Demokratie haben wir anlässlich des 60jährigen Bestehens unserer Verfassung einen Schwerpunkt gewidmet. Mit einer 30minütigen Dokumentation und einem großen Spielfilmprojekt bieten wir vielfältige Möglichkeiten, sich diesem wichtigen Thema informativ, provokant, unterhaltsam und kontrovers im Unterricht zu nähern.

Das Kelten-Experiment

Die Kelten prägten das Leben in weiten Teilen Europas, lange vor den Römern. Ihre Kultur lebt bis heute in der Musik, in der Kunst, in der Kultur der Iren, Waliser, Bretonen fort. Aber was war das für ein Volk, das vor beinahe 3000 Jahren aus dem Dunkel der Geschichte trat? Waren die Kelten überhaupt ein Volk? Eine Zivilisation wie die Römer? Gab es ein „keltisches Reich“? Was einte all die vielen unterschiedlichen Stämme mit ihren Fürsten, Kriegern, Druiden, ihren Festen, ihrem Schmuck und ihren Waffen? Wie lebten die Kelten und was macht ihre Faszination bis heute aus? Diesen (und anderen) Fragen geht der Dreiteiler für Planet Schule nach. In Analogie zum „Römer-Experiment“ werden auch hier gezielt ausgewählte Versuche der experimentellen Archäologie den roten Faden durch die Sendungen bilden. Ergänzt werden sie durch Luftaufnahmen, denn viele Fundstellen keltischer Besiedlung wurden erst aus der Luft entdeckt. Belebt wird die Welt der Kelten zudem durch wissenschaftlich fundierte Reenactments und faszinierende 3D-Animationen.

Das Kriegsende an Rhein, Ruhr und Weser

Die drei Dokumentationen zeichnen mit Hilfe vieler Zeitzeugen und Archivbilder nach, wie die Menschen die Zeit wirklich erlebt haben: Wie die Alliierten zuerst Aachen besetzen, wie dann auch Köln erobert wird, wie zuletzt im Ruhrgebiet viele Menschen unter massiven Bombenangriffen sterben. Im Wissenspool finden sich eine Vielzahl von Arbeitsblättern, sowie Link- und Literaturtipps mit weiter führenden Informationen.

Das Lied der Deutschen

Ein Lied mit Geschichte: Die Melodie wurde 1797 von Joseph Haydn für Kaiser Franz II. komponiert. 1841 erhielt das Lied seinen endgültigen Text durch Heinrich Hoffmann von Fallersleben – ganz im Geist der deutschen Nationalbewegung. Im weiteren Verlauf wurde das Deutschlandlied umgedeutet, missbraucht, verboten und schließlich – auf den Text der dritten Strophe reduziert – als gesamtdeutsche Nationalhymne zugelassen. Die Sendung zeichnet die Geschichte des Liedes nach.

Das Mittelalter-Experiment

Das Mittelalter – rückständig, kulturlos und finster. Diese Vorstellung über eine fast 1000 Jahre dauernde Epoche hält sich hartnäckig in unseren Köpfen. Die sechsteilige Reihe von Planet Schule zeigt ein differenziertes Bild: Sie nimmt die Zuschauer mit auf eine Entdeckungsreise durch ein faszinierendes Zeitalter mit erfindungsreichen, gläubigen und zugleich sehr pragmatischen Menschen. Die Filme blicken aus der Perspektive der heutigen Mittelalterforschung auf Leben, Kultur und Alltag im Mittelalter. Experimente, sorgfältige Reenactments und spektakuläre 3D-Animationen lassen das Mittelalter lebendig werden. Multimedia: Die Stadt im späten Mittelalter in vier Sprachen (DVD-ROM, Begleitheft)

Das Mittelalter-Experiment - Spezialseite

Das Mittelalter. Bis heute prägen die Geschehnisse dieser Epoche unsere Gesellschaft. Der Mittelalter-Schwerpunkt von Planet Schule lädt mit vielen Filmen, Onlineangeboten und Hintergrundmaterialien dazu ein, diese Welt zu erforschen.

Das Römer-Experiment

Aus einer kleinen Siedlung inmitten von Sümpfen entsteht die größte und prächtigste Stadt der Antike – Rom! Das Volk, das sich nach dieser Stadt benennt, bricht vor über 2000 Jahren auf, die Welt zu erobern. Auch unser Land, das sie Germania nennen, nehmen sie ein – fast. Im Westen kommen sie bis ins Rheinland, im Süden bis zur Donau – und sie hinterlassen ihre Spuren. Viele davon hat man bereits entschlüsselt. Vieles liegt jedoch noch immer im Dunkeln.

Der Essener Dom

Welchen Einfluss im Mittelalter Klöster und Stifte hatten, lässt sich am Beispiel des Essener Doms erkennen. Die Kirche wurde 852 als Frauenstift am Hellweg gegründet und entwickelte sich in den folgenden Jahrhunderten zu einem einflussreichen Reichsstift mit vielen Ländereien. Das Besondere des Essener Doms: Hier hatten Frauen als Reichsäbtissinnen nicht nur kirchliche, sondern auch weltliche Macht über das Fürstentum um die aufstrebende Stadt Essen – und das über Jahrhunderte.

Der Kalte Krieg – Propagandaschlacht zwischen den Blöcken

Die Schlachten des Kalten Krieges wurden auf vielen Feldern geschlagen. Medien und Kultur spielten dabei eine wichtige Rolle. Amerikanischer Jazz gegen den Sozialistischen Realismus, "Der Schwarze Kanal" gegen die "Rote Optik". Diese Sendereihe beleuchtet das Ringen um die öffentliche Meinung im Kalten Krieg von verschiedenen Seiten. "Kalter Krieg aus dem Äther" schildert, wie die Medien in Ost- und Westdeutschland im Dienst der Propaganda standen. In "Heißer Jazz im Kalten Krieg" reist Benny Goodman zu Zeiten Chrustschows zur ersten Tournee einer amerkanischen Jazz-Bigband in die Sowjetunion.

Dichter dran!

Die Reihe "Dichter dran" blickt in das Leben berühmter Schriftsteller. Goethe badete gerne nackt, Manns ellenlanger Roman von den Buddenbrooks sollte eigentlich gekürzt werden, und Schiller musste wegen der "Räuber" Hals über Kopf fliehen. In sechs kurzen Filmen werden abiturrelevante Werke und ihre Schöpfer mit überraschenden Details aus dem Leben der Dichter und abwechslungsreichen Animationen vorgestellt.

Die Deutsch-Französische Brigade

Befehle auf Deutsch und Französisch geben, Sitzungen leiten und den Kasernenalltag organisieren: Normalität für Capitaine Laetitia Bruneau und Oberleutnant Peter Hänisch bei der Deutsch-Französischen Brigade. Die jahrhundertlange Feindschaft zwischen Deutschland und Frankreich ist für die Frauen und Männer dieses 1989 gegründeten binationalen Truppenverbands ferne Vergangenheit. Miteinander arbeiten und leben ist selbstverständlich geworden.

Die Germanen

Von der "Entdeckung" der Germanen durch die Römer bis zur Reichsgründungen des Frankenkönigs Chlodwig: Mit aufwändigen Spielszenen und 3D-Animationen wird in dieser vierteiligen Geschichtsdokumentation die Vergangenheit lebendig. In jeder Folge steht eine andere fiktive germanische Figur im Mittelpunkt, an deren Seite der Zuschauer durch die römisch-germanische Geschichte begleitet wird. Einschneidende Ereignisse wie die Varusschlacht werden ebenso beleuchtet wie das Alltagsleben der germanischen Völker. Die vier Folgen à 30 Minuten eignen sich für den Einsatz ab Klasse 8.

Die Geschichte des Südwestens

Überall im Südwesten - in Baden-Württemberg, im Saarland und in Rheinland-Pfalz - stößt man auf Spuren einer bewegten Vergangenheit. Die Reihe wird ergänzt durch vielfältige Online-Angebote wie z. B. ein interaktives Lernspiel und einen multimedialen Zeitstrahl.

Die Juden - Geschichte eines Volkes

Volk, Kultur, Religions- oder Schicksalsgemeinschaft: Es gibt viele Begriffe, mit denen sich das Judentum und seine über 3000 Jahre währende Geschichte bezeichnen lassen. Geeint wurde das "auserwählte Volk" durch den Glauben an den einen Gott. Verstärkt wurde diese Verbundenheit noch durch Jahrhunderte voller Verfolgung und Diskriminierung. Doch trotz aller Widrigkeiten haben die reiche jüdische Kultur und ihre Traditionen bis heute überlebt.

Die Juden im Mittelalter

Die Juden im Rheintal blicken auf eine lange Geschichte zurück. Sie kann als traurige Geschichte von Verfolgung und Vernichtung erzählt werden, aber auch als die Geschichte eines Volkes mit einer reichen kulturellen Vergangenheit. Im ersten nachchristlichen Jahrtausend verlagerte sich der Schwerpunkt der jüdischen Diaspora immer mehr vom Nahen und Mittleren Osten nach Europa. Zentrum des jüdischen Lebens waren bereits in der karolingischen Zeit die Niederungen beiderseits des Oberrheins. Als "Chasside Aschkenaze", die „Frommen Deutschlands“ entwickelten sie dort bedeutende Schulen jüdischen Glaubens und prägten das kulturelle Laben der Städte Speyer, Worms, Straßburg und Mainz entscheidend mit.

Die Pfalz

Die Landschaften der Pfalz reichen von der lieblichen Südpfalz über den Pfälzer Wald bis zur Westpfalz, dem einstigen „Armenhaus“. Kriege und bittere Not bestimmten jahrhundertelang das Leben der Menschen. Viele wanderten aus, andere siedelten sich an. Auch wurden immer wieder neue Verdienstmöglichkeiten gefunden, die sich später zu bedeutenden Industriezweigen entwickelten. Die Sendereihe erzählt von Menschen und ihren Schicksalen, von Kultur und Geschichte der Pfalz.

Die Schlacht von Tschernobyl - Spezialseite

Am 26. April 1986 explodierte ein Reaktor im Kernkraftwerk von Tschernobyl und schleuderte riesige Mengen radioaktiven Materials in die Atmosphäre. Sieben Monate lang kämpften 800.000 sowjetische Soldaten, Bergleute und Zivilisten, um die Radioaktivität vor Ort einzudämmen und um eine zweite Explosion zu verhindern, die halb Europa unbewohnbar gemacht hätte.

Die Stadt im späten Mittelalter

Wie lebten die Menschen im späten Mittelalter? Was waren ihre Wünsche, was ihre Nöte und Sorgen? Die fünf Sendungen der Reihe „Die Stadt im späten Mittelalter" vermitteln einen Eindruck vom städtischen Dasein in der Zeit um das Jahr 1500. Aufwändige Spielszenen, Dokumentationsteile und authentische Abbildungen veranschaulichen das alltägliche Leben von Handwerkern, Nonnen oder Kaufleuten. Multimedia: Zur Sendereihe ist auch eine interaktive, mehrsprachige (deutsch, englisch, französisch, türkisch) DVD-ROM bei den Medienzentren unter der Mediennummer 6750213 erhältlich (DVD-ROM nur für PC + Begleitheft).

Die stählerne Zeit

Mitte des 19. Jahrhunderts findet ein radikaler Wandel in Deutschland statt: Maschinell hergestellte Produkte verdrängen Handwerksarbeit, die Landbevölkerung verarmt und strömt in die industriellen Ballungszentren. Nicht mehr der Mensch, sondern die Maschinen geben von nun an den Takt der Arbeit vor. Unternehmer häufen in kurzer Zeit enorme Reichtümer an, während die Verelendung des Proletariats voranschreitet. Sozialer Sprengstoff, der entscheidende gesellschaftliche Entwicklungen in Gang setzt.

Die Zwanziger Jahre

Plüsch und Pomp der (vergangenen) Kaiserzeit neben Bauhaus und Neuer Sachlichkeit; Aufbruchsstimmung und Fortschrittsglaube neben Nostalgie und Rückwärtsgewandtheit – kaum ein anderes Jahrzehnt vereint so viele Gegensätze und widersprüchliche Tendenzen wie die „goldenen“ zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Die dreiteilige Sendereihe porträtiert eindrucksvoll eine Epoche, die tatsächlich nur ansatz- und ausschnittsweise als „golden“ bezeichnet werden kann und mit zunehmender Radikalisierung jeglicher politischer Couleur den Boden für die Nationalsozialisten bereitet…

Entscheide Dich!

"Entscheide dich" ist ein Lernkonzept, das politikferne Jugendliche an politische Diskussionen heranführen soll. Im Mittelpunkt steht echtes Problem eines realen Jugendlichen. Ausziehen aus dem Elternhaus, Gewalt, Homophobie oder Respekt – an Themen aus der eigenen Lebenswirklichkeit entdecken die Schüler die politische und gesellschaftliche Dimension ihres Alltags und versetzen sich in andere Perspektiven. Die Reihe wurde in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) entwickelt.

Evolution - Spezialseite

Woher kommen wir? Wie hat sich die Vielfalt des Lebens auf der Erde entwickelt? Vor 150 Jahren lieferte Charles Darwin die entscheidende These zur Entstehung der Arten. Noch immer sind einige Details ungeklärt, werden neue ausgestorbene Arten entdeckt, von denen manche Lücken im Puzzle schließen und andere neue Fragen aufwerfen. Die Evolutionsforschung ist ein lebendiges Feld, in das wir mit diesem Schwerpunkt einen Einblick ermöglichen wollen.

Finanzkrise

Wie ist es zur weltweiten Finanzkrise gekommen und was hat die aktuelle Krise mit der Tulpenkrise Anfang des 17. Jahrhunderts zu tun? Auch wenn heute vieles komplexer geworden ist, Wirtschaft und Finanzmärkte weltweit miteinander vernetzt sind und Geldströme in erster Linie virtuell zirkulieren – ein wesentlicher wirtschaftlicher Antrieb bleibt seit Jahrhunderten unverändert…

Frage trifft Antwort - Spezialseite

Kann ein einzelner Mensch einen Laster anheben, ein Kamel auf Eiern stehen? Wie funktioniert ein Teleskop und wieso hört Opa eigentlich keine hohen Töne? Das Planet Schule Angebot „Frage trifft Antwort“ hat die Antworten. Jede Menge Informationen in kurzen Videos - kompakt, bunt und voller Überraschungen! Und zu jedem Video gibt’s ein Quiz.

Friedrich II. - Ein deutscher König

1740 ist Deutschland ein Flickenteppich. In Preußen besteigt ein junger König den Thron: musisch begabt, philosophisch interessiert, der Aufklärung zugetan. Sechs Monate später wird der "roi charmant" das benachbarte Schlesien mit seiner Armee überfallen und in mehreren blutigen Kriegen Preußen zur europäischen Großmacht machen. Mit Friedrich beginnt ein entscheidendes Kapitel der deutschen Geschichte: Im Dualismus gegen Österreich, im Streben nach Macht und geprägt von den Idealen der Aufklärung, wird das Land zu sich selbst finden.

Geschichte der Bundesländer im Südwesten

Das drittgrößte Land der Bundesrepublik Deutschland wurde 1952 gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren im französisch und amerikanisch besetzten Südwesten Deutschlands drei Verwaltungseinheiten eingerichtet worden, die zu einem starken Südweststaat zusammengelegt werden sollten. Eine Volksabstimmung 1951 führte zur Gründung des Landes Baden-Württemberg. Allerdings strebte Südbaden die Wiederherstellung eines eigenständigen Landes Baden an. 1970 kam es dann zu einer weiteren Abstimmung, die über das Schicksal Badens entscheiden sollte.

Geschichte Südafrikas

Seit dem 17. Jahrhundert ist Südafrika beherrscht vom Kampf um das Land. 1652 gründet die so genannte "Niederländische Ostindien-Kompanie" (VOC) eine erste Versorgungsstation am Kap der Guten Hoffnung. Immer mehr Europäer strömen nach Südafrika – den Niederländern folgen die Briten. Es kommt zu Auseinandersetzungen mit einheimischen Bevölkerungsgruppen. Vor allem die Zulus, die größte ethnische Gruppe Südafrikas, leisteten Widerstand. Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg ist von der Apartheid geprägt, dem dunkelsten Kapitel der südafrikanischen Geschichte. Drei Filme erzählen chronologisch die wechselvolle Geschichte des Landes.

Hitler an der Macht - die ersten 100 Tage

Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident Hindenburg Adolf Hitler zum Reichskanzler – 100 Tage später war Deutschland ein anderes Land. In schwindelerregendem Tempo sicherten sich die Nazis die Macht und setzten die verfassungsmäßigen Rechte außer Kraft. Der Film rekonstruiert die Ereignisse im Frühjahr 1933 und dokumentiert, wie die Nazis mit Propaganda, Terror und politischen Tricks vorgingen. Und wie wenig die Institutionen und Parteien der Weimarer Republik dagegen zu setzen hatten.

Internationale Krisen (Neuproduktion 2016)

Die weltweiten Krisen erreichen Europa. Viele der Flüchtlinge, die heute zu uns kommen, sind aus Bürgerkriegsregionen geflohen. Die Reihe „Internationale Krisen“ geht den Ursachen der Konflikte und Kriege in fünf Regionen der Welt nach – in Kuba, Nahost, Nordirland, Jugoslawien und im Irak. Gerade an den lang andauernden Krisen im Nahen beziehungsweise Mittleren Osten lässt sich zeigen, warum politische Lösungen oft so schwierig sind. Es gibt aber auch positive Entwicklungen. Seit 2015 nähern sich die USA und Kuba einander wieder an. Dies könnte die über 50 Jahre lange Feindschaft zwischen Nachbarn beenden.

Judenverfolgung im Nationalsozialismus

Ausgrenzen, enteignen, deportieren, ermorden – die menschenverachtende Konsequenz, mit der das nationalsozialistische Deutschland Rassenpolitik betrieb, ist beispiellos – und wäre ohne einen breiten Konsens innerhalb der Bevölkerung nicht möglich gewesen. Umso wichtiger, den wenigen noch verbliebenen Zeitzeugen Gehör zu verschaffen. Die unterschiedlichen Filme berichten jeweils auf eigene Art und Weise vom Leben und vom Tod in Auschwitz, von wirtschaftlichen und sozialen Repressalien und von mutigen Menschen, die Zuflucht gewähren.

Kindheit in der Nachkriegszeit

Der Krieg ist im Frühjahr 1945 vorbei und doch ist im Frieden nicht alles so, wie es sich die Kinder ausgemalt haben. Lebensmittel und Kohle zum Heizen sind knapp – von Spielsachen ganz zu schweigen. Außerdem sind unzählige Menschen aus ihrer Heimat vertrieben worden. Immerhin: Die amerikanischen Besatzer stecken den Kindern manchmal Schokolade zu. Und nach und nach erobern auch andere Importe aus den USA den Westen Deutschlands – zum Beispiel der befreiende Rock 'n' Roll.

La ville au bas Moyen Âge

Wie lebten die Menschen im späten Mittelalter? Was waren ihre Wünsche, was ihre Nöte und Sorgen? Die fünf Sendungen der Reihe „Die Stadt im späten Mittelalter" vermitteln einen Eindruck vom städtischen Dasein in der Zeit um das Jahr 1500. Aufwändige Spielszenen, Dokumentationsteile und authentische Abbildungen veranschaulichen das alltägliche Leben von Handwerkern, Nonnen oder Kaufleuten. Die Reihe gibt es in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Türkisch. Sie eignet sich für den Einsatz im bilingualen Geschichtsunterricht. Multimedia: Zur Sendereihe ist auch eine interaktive, mehrsprachige (Deutsch, Englisch, Französisch, Türkisch) DVD-ROM erhältlich (DVD-ROM + Begleitheft).

Musik im Mittelalter

Die Sendung dokumentiert die Entwicklung der europäischen Musik des Mittelalters zwischen dem 9. und dem 15. Jahrhundert: von der Gregorianik über die Notre-Dame-Epoche bis zur Ars Nova, von der Einstimmigkeit zur Mehrstimmigkeit. Sie zeigt, wie geistliche und weltliche Musik sich gegenseitig befruchteten und sich nach Erfindung der Notenschrift überall in Europa verbreiteten.

Neandertaler

Er war uns ähnlich und doch so anders – der Neandertaler. Hunderttausende von Jahren hat er in Europa und Asien gelebt, bis er eines Tages für immer von der Erde verschwand. Erst seit Mitte des 19. Jahrhunderts wissen wir, dass es ihn überhaupt einmal gegeben hat. Seitdem rätseln Wissenschaftler: Wie sah er aus? Wie lebte er? Und konnte er eigentlich sprechen? Die beiden Filme geben den neusten Stand der Forschung wieder und zeigen die Rekonstrukteure des legendären Herrn Mettmann aus dem Neandertal bei der Arbeit.

NRW-Geschichten schwarz-weiß

Nach dem Zweiten Weltkrieg herrscht Aufbruchstimmung in Deutschland: Die Menschen wollen wieder ein friedliches und normales Leben führen. Dank Währungsreform und Einführung der sozialen Marktwirtschaft erfüllt sich dieser Traum schon kurz nach dem Krieg. Doch nicht nur die Wirtschaft ist im Wandel, auch die Gesellschaft: Jugendliche befreien sich von der Weltanschauung ihrer Eltern, die Rolle der Frau ändert sich, zudem kommen Gastarbeiter nach Deutschland. Die 50er und 60er prägen Deutschland.

Oft bin ich bang - Kindheit unter Hitler

Jüdische Kinder wurden während des Nationalsozialismus ebenso verfolgt wie Erwachsene und mussten wie Hans Abraham und Hannelore viele Erniedrigungen ertragen, sich verstecken oder kamen sogar ums Leben. Auch für andere Kinder war es nicht leicht: Barbara zum Beispiel vermisste ihren Vater ganz entsetzlich und Anne fühlte sich sehr einsam. Die Reihe berichtet über die Schicksale dieser vier Kinder und erzählt altersgerecht für Schüler ab der dritten Klasse von der bitteren Zeit.

Olympische Spiele (Fassung 1998)

Peking 2008: Boykottdrohungen und Proteste schon im Vorfeld der Spiele lassen befürchten, dass es keine ungetrübten „traumhaften und unvergesslichen Spiele“ (Rogge, Athen 2004) geben wird. Das Pro & Contra dieser Spiele berührt eine alte Diskussion: sind Olympischen Spiele friedensstiftend, unabhängig und politisch neutral? Nach Meinung vieler hätten sie aufgrund der Menschenrechtslage nie nach China vergeben werden sollen. Aber hätten dann die Spiele 2002 in Salt Lake City stattfinden dürfen? In einem Land das Krieg führt? Wie viel Politik vertragen die Spiele und was sagt die Olympische Charta dazu? Der aktualisierte Schwerpunkt hilft Antworten zu finden.

Orte des Erinnerns - Deutschland

"Orte des Erinnerns" ist eine Geschichtsreihe, die geprägt wird durch die Erinnerungen von Menschen an besondere Orte der Zeitgeschichte. Diese Orte haben sich im Laufe der Zeit auch im kollektiven Gedächtnis der Nation als maßgebliche oder gar symbolische Orte der Geschichte herauskristallisiert. In den Filmen kommen Menschen zu Wort, die die Geschichte dieser Orte miterlebt oder auch mitgestaltet haben. Der Blick der Filme gilt nicht nur dem historischen, sondern auch dem heutigen Umgang mit diesen Geschichts-Orten.

Orte des Erinnerns - Ruhrgebiet

In der Sendereihe "Orte des Erinnerns" berichten Menschen von ihren Erlebnissen an besonderen Orten der Zeitgeschichte. So erinnern sich Kumpel und "Kruppianer" an die Kohle- und Stahl-Stadt Essen, Seemänner im Ruhestand denken an ihre einstigen Landgänge am Duisburger Hafen zurück. Die Filme, die zu Teilen auch online abrufbar sind, geben zusammen mit Arbeitsmaterialien einen detaillierten Einblick in die Geschichte der beiden Ruhrgebietsorte.

Planspiel Atomkrieg

Als Mitte des Jahres 2008 durch die Zeitungen ging, dass auch heute, 20 Jahre nach Ende des Kalten Krieges, noch immer US-Atomwaffen in Westdeutschland lagern, wurden bei vielen wieder alte Ängste wach: Sie erinnerten sich an die Zeit des Kalten Krieges, in der sich die Supermächte waffenstarrend und feindselig gegenüberstanden und ein Krieg mit Atomwaffen drohte. Die zweiteilige SWR-Dokumentation „Planspiel Atomkrieg" führt zurück in diese fast vergessene Zeit. Sie erzählt die Geschichte der Abschreckungspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg – von den 50ern bis in die 90er Jahre, von Adenauers Kampf um die Bombe zum Nato-Doppelbeschluss und der Stationierung amerikanischer Pershing-II-Raketen im Westen.

Quo vadis, BRD?

Die Sendereihe „Quo vadis BRD?“ stellt die aktuelle demokratische Wirklichkeit unseres Landes auf den Prüfstand. Dabei orientiert sie sich an den Prinzipien unserer demokratischen Verfassung, wie sie grundsätzlich im Grundgesetz manifestiert sind: Gewaltenteilung, Föderalismus, Unabhängigkeit des Mandats, Informationsfreiheit, Sozialstaatsprinzip, Demokratieprinzip, Freiheit der Person... Multimedia: Demokratie (DVD-ROM + Begleitheft)

RAF - Deutschland im Fadenkreuz

Was Ende der 60er Jahre als Studentenprotest begonnen hatte, weitet sich in den 70er Jahren zu einer Reihe gewalttätiger Terroranschläge aus, die den Rechtsstaat in seinen Grundfesten erschüttern und die Gesellschaft zutiefst verunsichern. Die dreiteilige Filmreihe bietet mittels eindringlicher Dokumente einen Überblick über die Chronologie des RAF-Terrors und macht die Emotionalität und Aktualität der Thematik deutlich.

Südkorea: Wirtschaftsmacht am gelben Meer

Vor 50 Jahren ein kriegszerstörtes Agrarland, heute eine der größten Wirtschaftsmächte der Welt: Den beispiellosen Aufstieg Südkoreas verkörpert die Familie Choi. Während die Großeltern noch immer als Bauern im Zentrum des Landes leben, ist Vater Bong Soo Manager bei einer der großen Werften im Süden. Und ob dessen Sohn Moon Seok einmal in einem der gigantischen Elektronikkonzerne arbeiten wird oder in der Autoindustrie – das strenge staatliche Schulsystem bereitet ihn auf alles vor.

Schwerpunkt Demokratie

Demokratie – das ist erst einmal ein Versprechen. Ein Versprechen auf ein Staats- oder Gemeinwesen, das alle gleichberechtigt an ihm teilhaben lässt. Demokratie wird von den meisten Menschen positiv angesehen, zumindest solange es sich um die verfassungsrechtliche Verheißung handelt. Geht es um ihre Einlösung, also um das, was wir als Politik verstehen, dann sieht es mit der Akzeptanz schon anders aus. Dabei wird dann gerne vergessen, was das besondere an einer Demokratie ist: dass zu ihrem Gelingen alle Akteure eines Gemeinwesens beitragen müssen, die Bürger genauso wie die in die politische Verantwortung gewählten Politiker. Für eine befriedigende und gestaltende Teilhabe an einem Gemeinwesen - ob in Familie, Kommune oder Staat - braucht es Grundlagen. Demokratie als Lebensform, oder Demokratie als Staatsprinzip: der Themenschwerpunkt „Demokratie“ macht für beides unterschiedliche Angebote für unterschiedliche Alterstufen – sowohl für eine allgemeinere Demokratieerziehung wie für den Politikunterricht. Planet Schule möchte damit Anregungen und Hilfestellungen für einen lebendigen und fairen politischen Diskurs bieten, auf den ein funktionierendes demokratisches Staatswesen so dringend angewiesen ist.

SOS - Wer hilft den Speedonauten?

Anna besucht in den Ferien ihren Onkel Theobald. Als genialer Erfinder hat er die Raumzeitmaschine "Speedomat" entwickelt. Mit dieser Erfindung begeben sich die beiden in jeder der vier Folgen auf Entdeckungs- und Abenteurreise und geraten jedes Mal in eine Notsituation. Sie schicken ein Notsignal: SOS - nun sind die Kinder vor den Bildschirmen gefragt und müssen aktiv werden.

Spuren der NS-Zeit

Die Sendereihe folgt den "Spuren der NS-Zeit" in Südwestdeutschland. An regionalen Geschichtsorten schildern Zeitzeugen ihre oft dramatischen Erlebnisse: von Gefolgschaft und Bewunderung, von Diffamierung und Vertreibung, von Zwangsarbeit und Vernichtung. Die aus der Perspektive der Betroffenen erzählte Geschichte "ihrer Heimat" verortet die Zeit des Nationalsozialismus in der Region und kann Schüler dazu anregen, selbst auf Spurensuche zu gehen.

Staat-Klar!

Erst durch seine Bundesorgane hat Deutschland "Hand und Fuß" - durch die Personen, die für den Staat tätig sind. Bundespräsident, Bundestag, Bundesrat, Bundesregierung und Bundesverfassungsgericht hängen dabei eng zusammen. Trotz Gewaltenteilung verbindet sie ein Netz aus gegenseitiger Kontrolle. Aufgaben und Befugnisse der einzelnen Bundesorgane beschreibt die Reihe „STAAT-KLAR!“ für die Sekundarstufe I und II. Im ersten Film stellen wir das Amt des Bundespräsidenten vor, im zweiten den Bundestag - alle weiteren folgen sukzessiv.

Tagebücher des Ersten Weltkriegs

Die Helden der „Tagebücher des Ersten Weltkriegs“ sind keine Kriegsherren oder Staatenlenker, sondern einfache Soldaten, Frauen, Jugendliche und Kinder. Die Reihe erzählt die Geschichte des Ersten Weltkriegs aus ihrer ganz persönlichen Perspektive, lässt ihre Schicksale lebendig werden. Die Erlebnisse, die sie in Tagebüchern und Feldpostbriefen festgehalten haben, sind in Spielszenen dargestellt und in eindrucksvolles historisches Film- und Fotomaterial eingebettet.

Tschernobyl

Kurz vor dem Jahrestag des Reaktorunglücks in Tschernobyl tritt das Thema Kernkraft durch die Atomkatastrophe von Fukushima wieder ins Bewusstsein. Die Schreckensmeldungen ähneln sich auffällig. Dabei wird deutlich, dass die Menschen im Umgang mit der atomaren Bedrohung genauso hilflos sind wie 25 Jahre zuvor. Dieser Schwerpunkt erinnert an die Auswirkungen der Katastrophe von Tschernobyl und bietet umfangreiche Informationen rund um das Thema Kernkraft.

Vietnamkrieg

Mit dem Vietnamkrieg und seinen Folgen beschäftigen sich zwei Einzelsendungen. In dem Film "Vier Tote in Ohio – Ein amerikanisches Trauma" geht es um die Aufarbeitung des Tods von vier amerikanischen Studenten, die bei einer Anti-Vietnamkriegs-Demonstration von der Nationalgarde erschossen wurden. Der Film "Regen der Vernichtung – Das Erbe des Vietnamkrieges" zeigt die Auswirkungen des Entlaubungsmittels „Agent Orange“. Porträtiert werden vietnamesische Eltern, deren Kinder mit Missbildungen geboren wurden.

Zurück in die Steinzeit

Leben wie die Steinzeitmenschen – einen Sommer lang. Sechs Kinder und sieben Erwachsene machen eine Zeitreise 5000 Jahre zurück in Vergangenheit. Kein Supermarkt, kein Strom, kein fließend Wasser – stattdessen Pfahlbauhäuser, Feuersteine und Wollschweine. Es ist eine Reise in die Zeit, in der unsere Vorfahren sesshaft wurden. Wie lebten sie, die Menschen der Jungsteinzeit? Und kommen moderne Menschen mit einem Alltag wie vor 5000 Jahren zurecht?

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