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Zum Glück, Themenwoche 2013, ARD Logo Unterricht Glueck und Bewegung
Teaser

Akrobatik macht glücklich! Die Grundfiguren kann jeder lernen, Erfolg ist garantiert. Ohne Teamgeist geht gar nichts, Selbstvertrauen ist das Ziel. Mit Musik entsteht schnell ein Auftritt, Applaus ist die schönste Belohnung. In dieser Unterrichtseinheit wird erlebt, dass Bewegung und ein gutes Körpergefühl wichtige Glücksfaktoren sind. Akrobatik bietet die Möglichkeit, dieses Sportglück auch denjenigen Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, die sich als eher unsportlich empfinden. Bei den Pyramidenfiguren lassen sich unterschiedliche Schwierigkeitsgrade einbauen, so dass auch den Sportcracks nicht langweilig wird. Plant die Schule eine Projektwoche zum Thema Glück, bietet sich das Einstudieren einer Akrobatik-Aufführung an.

Angesprochene Themen:

  • Körpergefühl
  • Haltefiguren
  • Teamgeist

Jahrgangsstufen

  • Klassen 5 bis 10


Ausstattung

Bodenturnmatten aus Nadelfilz oder Judomatten sind für die Akrobatik ideal, da diese Matten ein tiefes Einsinken beim Stehen oder beim Aufsprung verhindern und eine gute Standsicherheit ermöglichen. Die einfachen blauen Turnmatten können ebenfalls verwendet werden, bieten aber weniger Stabilität und erschweren die Gleichgewichtsregulation bei Balanceübungen im Stehen.


Aufwärmphase

Dehn- und Kräftigungsgymnastik darf bei einem guten Aufwärmen auf keinen Fall fehlen. Viele akrobatische Techniken erfordern eine gute Beweglichkeit der Hüftgelenke, der Beine und der Wirbelsäule. Dabei sollte vor allem Wert auf die Bauch-, Rücken- und Gesäßmuskulatur gelegt werden, da diese Muskelgruppen für die Haltearbeit des Rumpfes zuständig sind. Auf dem Arbeitsblatt 1 sind einige Partnerübungen zur Balance- und Körperspannung zusammengestellt. Sie bieten am Ende der Aufwärmphase eine gute Einstimmung auf die Akrobatik. Die Partnerübungen führen auch behutsam an Körperkontakte heran, die bei der Akrobatik zwangsläufig sind. Die Schülerinnen und Schüler müssen ihre Aufmerksamkeit auf die eigene und die andere Person richten.
 

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Akrobatik

Das Stehen auf dem Becken eines Partners ist das grundlegende Element des Pyramidenbaus. Aus der sicheren Position der Bankstellung heraus kann das Auf- und Absteigen sowie das Balancieren auf dem Becken der Jugendlichen geübt werden. Dabei sollten sich möglichst Schülerinnen und Schüler mit gleicher Größe und Gewicht zusammen tun, damit die Positionen untereinander gewechselt werden können. Partner A begibt sich in die Bankstellung, Partner B stützt sich mit beiden Händen auf die Schulterblätter von Partner A. Dann stellt Partner B erst einen Fuß auf das Becken von Partner A, gibt langsam Druck darauf und steigt dann mit dem zweiten Fuß auf. Die Hände werden vorsichtig gelöst und Partner B richtet sich mit geradem Oberkörper auf. Es ist wichtig darauf zu achten, dass Partner B nicht zu weit vorne steht, nicht im Lendenwirbelbereich, sondern auf dem Becken des Partners A. Der Abgang erfolgt in umgekehrter Reihenfolge wie der Aufstieg. Auf dem Arbeitsblatt 2 sind verschiedene Pyramidenfiguren zusammengestellt, die sich aufbauend auf diese Grundtechnik entwickeln lassen.
 

öffnet pdf-Dokument, Größe: 708 KB Pyramidenfiguren


Aufführung

Bei der Planung einer Aufführung sollte der Einfallsreichtum und die Kreativität der Schülerinnen und Schüler mit einbezogen werden – sowohl bei der Musikauswahl, als auch bei der Regie. Wichtig ist die Gestaltung der Übergänge von einer Figur oder Pyramide zu einer anderen. Rollen oder Räder machen aus Platzwechseln eine kleine Szene, auch Fantasiefiguren und clowneske Elemente bieten sich an. Bunte, aber rutschfeste Kostüme oder einheitliche Turntrikots gehören auch zu einer gelungenen Darbietung. Damit kann auch eine Turnhalle als Bühne wirken.
 

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