Navigationshilfe:

Spezial: Der Deutsche Schulpreis 2016

Logo Deutscher Schulpreis

Ausschreibung für Schulpreis 2017

Die Ausschreibung für den Deutschen Schulpreis 2017 hat begonnen. Grundlage des Wettbewerbs bilden weiterhin die sechs Qualitätsbereiche des Deutschen Schulpreises. Zur Bewerbung eingeladen sind alle allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Deutschland sowie alle Deutschen Auslandsschulen.
Weitere Informationen gibt es auf der Website des Deutschen Schulpreises:

Rückblick: Schulpreis 2016

Am 8. Juni 2016 wurde die beste Schule Deutschlands des Jahres 2016 gekürt.
Der renommierte Wettbewerb der Robert-Bosch-Stiftung und der Heidehof Stiftung feiert 2016 zehnjähriges Jubiläum. Der Deutsche Schulpreis zeichnet besonders gute Schulen aus, um ihre innovativen Ideen und Konzepte sichtbar zu machen und sie für ihre Leistungen zu belohnen. Das Motto lautet: „Dem Lernen Flügel verleihen.“

 

Die Preisverleihung

Die ARD-Moderatoren Linda Zervakis und Dennis Wilms führten durch die Veranstaltung. Planet Schule hat die Preisverleihung per Stream übertragen, der hier online weiterhin zur Verfügung steht.

 

Ihr Webbrowser kann dieses Video nicht abspielen.

Bitte nutzen Sie einen modernen Webbrowser, z.B. Mozilla Firefox.

 

Die Preisträger

Planet Schule gratuliert allen Preisträgern und Nominierten herzlich!

 

Der Hauptpreis

Die Grundschule auf dem Süsteresch in Schüttorf (Niedersachsen) gewann den mit 100.000 Euro dotierten Deutschen Schulpreis 2016.

 

Vier Preise in Höhe von je 25.000 Euro erhielten:

die Schule für Erwachsenenbildung e. V. Berlin (Berlin)

das Humboldt-Gymnasium Potsdam (Brandenburg)

die Freiherr-vom-Stein-Schule Gemeinschaftsschule der Stadt Neumünster (Schleswig-Holstein)

die Schule St. Nicolai mit dem Standort Am Nordkamp auf Sylt (Schleswig-Holstein)

 

Sonderpreis

Der anlässlich des 10. Jubiläums des Deutschen Schulpreises erstmals ausgeschriebene und ebenfalls mit 25.000 Euro dotierte Sonderpreis für Deutsche Auslandsschulen ging an die Deutsche Internationale Schule Johannesburg in Südafrika. Die Auszeichnung überreichte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.

Die Nominierten

14 Schulen waren nominiert für die Endausscheidung des Deutschen Schulpreises 2016. Eine Jury aus Bildungswissenschaftlern und Praktikern hatte zunächst auf Basis der Bewerbungsunterlagen 20 Schulen ausgewählt, die Anfang des Jahres vor Ort besucht und begutachtet wurden. Im Anschluss nominierte die Expertenjury der Robert-Bosch-Stiftung Jury 14 Schulen für den Deutschen Schulpreis 2016.
Die ausgezeichneten Schulen kamen dieses Jahr aus Bayern (1), Berlin (2), Brandenburg (2), Niedersachsen (1), Nordrhein-Westfalen (2), Rheinland-Pfalz (1), Sachsen (1) und Schleswig-Holstein (2). Erstmals waren in diesem Jahr außerdem zwei deutsche Auslandsschulen aus Peru und Südafrika unter den Nominierten.
Alle nominierten Schulen waren bei der festlichen Preisverleihung in Berlin durch eine Delegation von Schülern und Lehrern vertreten.

Der Wettbewerb

Die Robert Bosch Stiftung vergibt den Deutschen Schulpreis seit dem Jahr 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Medienpartner sind der stern und die ARD. Seit dem Start des Programms haben sich über 1.700 Schulen für den Preis beworben. Bei der Entscheidung über die Preisträger bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution. Diese Kriterien sind inzwischen als Kennzeichen für gute Schulqualität allgemein anerkannt.

Die Auswahlkriterien für den Deutschen Schulpreis – Qualitätsbereiche

Leistung
Gesucht werden Schulen, die - gemessen an ihrer Ausgangslage - besondere Schülerleistung erzielen: in den Kernfächern (Mathematik, Sprachen, Naturwissenschaften), im künstlerischen Bereich (z.B. Theater, Kunst, Musik oder Tanz), im Sport oder in anderen wichtigen Bereichen (z.B. Projektarbeit, Wettbewerbe).

Umgang mit Vielfalt:
Gesucht werden Schulen, die Mittel und Wege gefunden haben, um produktiv mit den unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen, Interessen und Leistungsmöglichkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler umzugehen, mit kultureller und nationaler Herkunft, Bildungshintergrund der Familie, Geschlecht; Schulen, die wirksam zum Ausgleich von Benachteiligungen beitragen; Schulen, die das individuelle Lernen planvoll und kontinuierlich fördern.

Unterrichtsqualität:
Gesucht werden Schulen, die dafür sorgen, dass die Schüler ihr Lernen selbst in die Hand nehmen; Schulen, die ein verständnisintensives und praxisorientiertes Lernen auch an außerschulischen Lernorten ermöglichen; Schulen, die den Unterricht und die Arbeit von Lehrern mit Hilfe neuer Erkenntnisse kontinuierlich verbessern.

Verantwortung:
Gesucht werden Schulen, in denen achtungsvoller Umgang miteinander, gewaltfreie Konfliktlösung und der sorgsame Umgang mit Sachen nicht nur postuliert, sondern gemeinsam vertreten und im Alltag verwirklicht werden; Schulen, die Mitwirkung und demokratisches Engagement, Eigeninitiative und Gemeinsinn im Unterricht, in der Schule und über die Schule hinaus tatsächlich fordern und umsetzen.

Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner:
Gesucht werden Schulen mit einem guten Klima und anregungsreichem Schulleben; Schulen, in die Schüler, Lehrer und Eltern gern gehen; Schulen, die pädagogisch fruchtbare Beziehungen zu außerschulischen Personen und Institutionen sowie zur Öffentlichkeit pflegen.

Schule als lernende Institution:
Schulen, die neue und ergebnisorientierte Formen der Zusammenarbeit des Kollegiums, der Führung und des demokratischen Managements praktizieren und die Motivation und Professionalität ihrer Lehrer planvoll fördern; Schulen, die in der Bewältigung der Stofffülle, der Verbesserung des Lehrplans, der Organisation und Evaluation des Schulgeschehens eigene Aufgaben für sich erkennen und daran selbstständig und nachhaltig arbeiten.

Links

Rückblick: Der Deutsche Schulpreis 2010 - 2015

Unser TV-Angebot
TV-Angebot
Programm per E-Mail
Newsletter
Preisgekrönte Projekte
Preisgekrönte Projekte