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Spezial: Der Deutsche Schulpreis 2015

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Bewerbungen für Schulpreis 2016

Unter dem Motto “Dem Lernen Flügel verleihen“ wird 2016 der Deutsche Schulpreis zum zehnten Mal verliehen. Zur Bewerbung eingeladen sind alle allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Deutschland. Erstmals können sich in diesem Jahr auch alle deutschen Auslandsschulen um den Schulpreis bewerben. Planet Schule wird den Wettbewerb wieder begleiten.

Rückblick: Der Deutsche Schulpreis 2015

Am 10. Juni wurde in Berlin der Deutsche Schulpreis 2015 verliehen. Bundeskanzlerin Angela Merkel überreichte den Hauptpreis, der mit 100.000 Euro dotiert ist, an die beste Schule Deutschlands. 15 Schulen aus der ganzen Bundesrepublik haben es in die Endausscheidung geschafft. Mit einer Delegation aus Schülern und Lehrern reisten sie zur Preisverleihung in der Berliner Heilig-Kreuz-Kirche an. Die Moderatoren Pinar Atalay und Dennis Wilms führten durch die Veranstaltung.

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Der Hauptpreis von 100.000 Euro ging an die Gesamtschule Barmen aus Wuppertal.

Vier Preise in Höhe von je 25.000 Euro erhielten:

  • Jenaplanschule, Rostock
  • Grundschule am Buntentorsteinweg, Bremen
  • Klosterschule, Hamburg
  • Waldschule, Flensburg

Der ebenfalls mit 25.000 Euro dotierte „Preis der Jury“ ging an die Berufsschule Don Bosco aus Würzburg. Alle Nominierten, die nicht zu den Preisträgern gehören, erhalten einen Anerkennungspreis von jeweils 2.000 Euro

Planet Schule gratuliert den Gewinnern und allen Nominierten herzlich!

Der Wettbewerb

Der Deutsche Schulpreis zeichnet besonders gute Schulen aus, um ihre innovativen Ideen und Konzepte sichtbar zu machen und sie für ihre Leistungen zu belohnen. Das Motto lautet: “Dem Lernen Flügel verleihen.“
Die jährliche Ausschreibung richtet sich an alle allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in Deutschland.  Die Robert Bosch Stiftung vergibt den Deutschen Schulpreis seit dem Jahr 2006 gemeinsam mit der Heidehof Stiftung. Medienpartner sind die ARD und die Zeitschrift „stern“. Seit dem Start des Programms haben sich über 1.500 Schulen für den Preis beworben.

Auswahlverfahren

Die 15 nominierten Schulen haben ein aufwendiges Bewerbungsverfahren durchlaufen. Eine Jury aus Bildungswissenschaftlern und Praktikern hatte zunächst auf Basis der Bewerbungsunterlagen 20 Schulen ausgewählt, die Anfang des Jahres vor Ort besucht und begutachtet wurden. Im Anschluss nominierte die Jury 15 Schulen für den Deutschen Schulpreis 2015.
Bei ihrer Entscheidung bewertet die Jury sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution.

Die Auswahlkriterien für den Deutschen Schulpreis – Qualitätsbereiche

Die Kriterien - anschaulich erklärt

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Bei der Auswahl und Bewerbung der Schulen stützt sich die Jury auf sechs Qualitätsbereiche: Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulleben und Schule als lernende Institution.

Leistung
Gesucht werden Schulen, die - gemessen an ihrer Ausgangslage - besondere Schülerleistung erzielen: in den Kernfächern (Mathematik, Sprachen, Naturwissenschaften), im künstlerischen Bereich (z.B. Theater, Kunst, Musik oder Tanz), im Sport oder in anderen wichtigen Bereichen (z.B. Projektarbeit, Wettbewerbe).

Umgang mit Vielfalt:
Gesucht werden Schulen, die Mittel und Wege gefunden haben, um produktiv mit den unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen, Interessen und Leistungsmöglichkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler umzugehen, mit kultureller und nationaler Herkunft, Bildungshintergrund der Familie, Geschlecht; Schulen, die wirksam zum Ausgleich von Benachteiligungen beitragen; Schulen, die das individuelle Lernen planvoll und kontinuierlich fördern.

Unterrichtsqualität:
Gesucht werden Schulen, die dafür sorgen, dass die Schüler ihr Lernen selbst in die Hand nehmen; Schulen, die ein verständnisintensives und praxisorientiertes Lernen auch an außerschulischen Lernorten ermöglichen; Schulen, die den Unterricht und die Arbeit von Lehrern mit Hilfe neuer Erkenntnisse kontinuierlich verbessern.

Verantwortung:
Gesucht werden Schulen, in denen achtungsvoller Umgang miteinander, gewaltfreie Konfliktlösung und der sorgsame Umgang mit Sachen nicht nur postuliert, sondern gemeinsam vertreten und im Alltag verwirklicht werden; Schulen, die Mitwirkung und demokratisches Engagement, Eigeninitiative und Gemeinsinn im Unterricht, in der Schule und über die Schule hinaus tatsächlich fordern und umsetzen.

Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner:
Gesucht werden Schulen mit einem guten Klima und anregungsreichem Schulleben; Schulen, in die Schüler, Lehrer und Eltern gern gehen; Schulen, die pädagogisch fruchtbare Beziehungen zu außerschulischen Personen und Institutionen sowie zur Öffentlichkeit pflegen.

Schule als lernende Institution:
Schulen, die neue und ergebnisorientierte Formen der Zusammenarbeit des Kollegiums, der Führung und des demokratischen Managements praktizieren und die Motivation und Professionalität ihrer Lehrer planvoll fördern; Schulen, die in der Bewältigung der Stofffülle, der Verbesserung des Lehrplans, der Organisation und Evaluation des Schulgeschehens eigene Aufgaben für sich erkennen und daran selbstständig und nachhaltig arbeiten.

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Rückblick: Der Schulpreis 2014

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