Das Angebot an deutschen Fernsehsendern ist groß. Aber: für die einen muss man zahlen, für die anderen nicht. In Deutschland gibt es das sogenannte duale System: öffentlich-rechtliche Sender auf der einen Seite, die ab 2013 über die Haushaltsabgabe finanziert werden und auf der anderen Seite die privaten Sender, die sich wie andere Unternehmen auch über ihr Angebot finanzieren.
Was heißt öffentlich-rechtlich eigentlich? Der 15-minütige Film „Programm für alle“ bringt Licht ins Dunkel, taucht ab in das Innenleben der Sender und klärt wichtige Fragen: Wer sitzt überhaupt im öffentlich-rechtlichen Boot - und wozu? Wie macht man Radio bei EinsLive, - und was umfasst die „Grundversorgung“? Wie erfüllen die Sender ihren „Bildungsauftrag“, - und warum muss dafür jeder von uns einen gewissen Beitrag zahlen?
Unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg wurden in der Bundesrepublik die ersten öffentlich-rechtlichen Sender gegründet. Sie sollten nach den Erfahrungen in der nationalsozialistischen Diktatur vor allem eins sein: unabhängig von staatlichen Einflüssen.
Keine Gleichschaltung, keine Propaganda, keine kommerziellen oder politische Interessen. Im Gegenteil: sie sollen die junge Demokratie stärken.
WDR Fernsehen Mo. 14.01.2013, 7:20h
WDR Fernsehen Mo. 07.01.2013, 7:20h
SWR Fernsehen Di. 17.04.2012, 7:45h (neu!)