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Virtuelles Tauchlabor

Im Rausch der Tiefe!

Tauchen ist ein Sport, der viele Gefahren birgt. Wie lange kann ein Taucher mit einer 10-Liter-Pressluftflasche unter Wasser bleiben? Ändert sich die maximale Tauchdauer mit der Tiefe? Welche Folge hat es, wenn nur mit reinem Sauerstoff getaucht wird? Warum nutzen Taucher noch andere Atemgemische? Das alles lässt sich gefahrenlos im virtuellen Tauchlabor ausprobieren!

Simulation starten

In dieser Szenerie hat man sich für zweimal 14 Liter Trimix als Atemgas entschieden. Der Taucher befindet sich nach einer Tauchzeit von 4 Minuten in einer Tiefe von 36 Metern unter dem Meeresgrund. Es besteht noch eine Resttauchzeit von 48 Minuten.

Willkommen zu einem Tauchgang im virtuellen Tauchlabor!

Detailansicht des Tauchlabors: Der Taucher gerät in den Tiefenrausch

Bei einem zu tiefen Tauchgang mit Pressluft droht die Gefahr des akuten Tiefenrausches: Euphorie, eingeschränktes Urteilsvermögen und Kontrollverlust sind die Folge! Deshalb muss die Tauchtiefe sofort verringert werden!

Zunächst muss die Ausrüstung zusammenstellt werden: Man hat die Wahl zwischen verschiedenen Flaschengrößen und Atemgasen. Dann geht es ab ins kühle Nass! Die Tiefe und die Geschwindigkeit des Tauchgangs können genau gesteuert werden. Verschiedene Skalen informieren über Werte wie die aktuelle Tauchtiefe, den Wasserdruck, den Vorrat an Atemgas und die restliche Tauchzeit. Beachte auch die Warnhinweise, denn Tauchen ist ein gefährlicher Sport! Sehr schnell kann es zu einem Tiefenrausch oder einer Sauerstoffvergiftung kommen. Hat man seinen Tauchgang beendet, kann man sich als Auswertung sein individuelles Tauchprofil anzeigen lassen.

Funktionsweise des Tauchlabors

1. Atemgas einstellen

Zunächst kann man zwischen zwei Flaschengrößen wählen: (a) einer 10-Liter-Flasche, die bei einem Gasdruck von 200 Bar in der Flasche eine Menge von 2.000 Liter Atemgas ergibt; sowie (b) zwei 14-Liter-Flaschen, hier stehen bei 200 Bar Gasdruck 4.800 Liter Atemgas zur Verfügung.

Detailansicht des Tauchlabors: Druckanzeigeh

Die Anzeige dokumentiert den Druck des Atemgases: Pressluft hat in einer Wassertiefe von 30 Metern einen Gesamtdruck von 4,1 Bar. Die Partialdrücke verteilen sich zu 0,9 Bar auf Sauerstoff und 3,2 Bar auf Stickstoff.

Nun muss man sich für ein die Art des Atemgases entscheiden. Zum einen Pressluft: Mit einem Anteil von 21% Sauerstoff und 78% Stickstoff handelt es sich um das kostengünstigste Standardtauchgas. Man kann aber auch mit reinem Sauerstoff tauchen – doch hier heißt es aufpassen, die Gefahr einer Sauerstoffvergiftung ist hier besonders hoch! Eine weitere Möglichkeit bietet das sogenannte Trimix. Dies ist ein sehr teueres Atemgasgemisch, welches neben Sauerstoff (21 %) und Stickstoff (39 %) einen hohen Anteil an Edelgase (40 %) enthält und deshalb besonders für große Tiefen geeignet ist.

2. Tauchgang steuern

Nun kann der Tauchgang gestartet werden! Über die fünf verschiedenen Buttons rechts neben dem Wasserbecken lässt sich der Taucher steuern. Die Piktogramme visualisieren hierbei die verschiedenen Bewegungen: Verweilen an einer Stelle (mittlerer Button), langsames bzw. schnelles Untertauchen (untere Buttons) und langsames bzw. schnelles Auftauchen (obere Buttons).

3. Tauchzeit und Tauchtiefe

Die Tauchzeit zeigt die Gesamtdauer des Tauchgangs an; die Grundzeit dokumentiert die Abtauchvorgänge und das Verweilen auf der ertauchten Tiefe. Anhand der Austauchzeit kann man die Dauer der Austauchvorgänge und das Abwarten der Dekompressionszeiten verfolgen.

Detailansicht des Tauchlabors: Anzeige der Tauchzeit, Grundzeit und Austauchzeit

Beim Auftauchen müssen unbedingt die Dekompressionsregeln beachtet werden. Diesen Vorgang bezeichnet man als Austauchen. Hilfreich hierfür sind diese Kontrollskalen.

4. Resttauchzeit

Die Zeitangabe rechts neben dem Maskenblick dokumentiert die maximal zur Verfügung stehende Zeit bis zum Beginn des Austauchens.

5. Atemgas

Anhand dieser Anzeige kann man den Vorrat des Atemgases ablesen. Die Werte sind in Liter und Prozent angegeben. Außerdem kann man sich den Gesamtverbrauch sowie den durchschnittlichen Atemgasverbrauch pro Minute anzeigen lassen. Die dritte Anzeigemöglichkeit besteht in Skalen zum Druck. Je nach Gasgemisch werden der Gesamtdruck und die einzelnen Partialdrücke dokumentiert.

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