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Warum hat der Mond unterschiedliche Formen?

Immer wach in der Nacht ist nur der Mond. Eine Zeit lang wächst er, wird voll und rund, nimmt anschließend wieder ab, und hin und wieder verschwindet er im Schatten der Erde. Neben seiner Form scheint der Mond auch seine Größe zu verändern: Steht er tief am Horizont, wirkt er groß. Ist er dagegen hoch über dem Horizont, wirkt er kleiner und weiter entfernt. Wie kommt das? Ein Blick von außen auf das System Sonne-Erde-Mond hilft, diese Fragen zu beantworten.

Mond-Simulation starten

In der Interaktivität kann u.a. eine Sonnenfinsternis simuliert werden. Der Mond schiebt sich hier gerade zwischen Sonne und Erde.

Bedienung der Mond-Simulation

In der Mondsimulation kann man die Erde von dem Weltraum aus beobachten und ihr auf ihrer Bahn um die Sonne folgen. Mit dem Regler "Animationsgeschwindigkeit" kann man einstellen, wie schnell sich der Mond um die Erde dreht. In Wirklichkeit benötigt der Mond 27 Tage für eine Umrundung der Erde.

Detailansicht der Mond-Simulation: Einblenden der Bahnebenen

Per Mausklick lassen sich die Bahnebenen einblenden.

Mit den Buttons "Sonnenfinsternis" und "Mondfinsternis" kann die Position der Gestirne eingestellt werden, welche diese beim jeweiligen Ereignis einnehmen.

"Bahnebenen einblenden" zeigt die Ebenen, auf deren Rand sich der Mond um die Erde bewegt, beziehungsweise auf der sich die Erde um die Sonne bewegt.

Weiterführende Informationen: Warum leuchtet der Mond?

Der Mond wird ständig von der Sonne beschienen. Seine Oberfläche besteht ausschließlich aus dunklen Steinen und Gesteinsstaub. Diese reflektieren das Licht etwa so schlecht wie Kohle - nur sieben Prozent des eingestrahlten Lichts werden zurückgeworfen. Und nur ein Teil dieses Lichts gelangt auf die Erde. Doch das reicht aus, um den Mond nachts für das menschliche Auge am Himmel deutlich sichtbar zu machen.

Wie entstehen Neumond, Halbmond und Vollmond?

Detailansicht der Mond-Simulation: Halbmond

Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 3.700 km/h umkreist der Mond die Erde. Da er annähernd kugelförmig ist, scheint die Sonne stets auf eine Hälfte. Eine Seite des Mondes wird immer von der Sonne beleuchtet, egal wo er sich auf seiner Umlaufbahn um die Erde befindet.

Nur sehen wir von der Erde aus nicht immer diese beleuchtete Hälfte; der Anteil des beleuchteten und des unbeleuchteten Teils des Mondes, den wir sehen, ändert sich kontinuierlich. Bei Vollmond sehen wir nur den beleuchteten Teil, bei Halbmond eine Hälfte des beleuchteten und eine Hälfte des unbeleuchteten Teils, bei Neumond schließlich nur den unbeleuchteten Teil.

Abnehmender und zunehmender Mond lassen sich ganz einfach unterscheiden: Steht der Mond am Abendhimmel, ist er zunehmend. Ist der Mond am Morgenhimmel sichtbar, nimmt er ab. Der Mond geht, während er zunimmt, jeden Tag etwa 50 Minuten später auf und dieselbe Zeit später unter.

Wie entsteht eine Sonnenfinsternis?

Detailansicht der Mond-Simulation: Korona der Sonnenfinsternis

Bei einer Sonnenfinsternis schiebt sich der Mond zwischen Sonne und Erde. Da Sonne und Mond am Himmel fast gleich groß erscheinen, kann der Mond die Sonne fast vollständig verdecken. Man spricht dann von einer totalen Sonnenfinsternis. Da der Mond aber deutlich kleiner ist als die Erde, wirft er nur einen relativ kleinen Schatten auf die Erde, wenn er vor der Sonne steht. Das ist der Grund dafür, dass eine Sonnenfinsternis immer nur in bestimmten Gebieten der Erde beobachtet werden kann …

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