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Der Echo-Simulator

Haaallo? Echo!

Jeder hat diesen Spaß schon einmal ausprobiert: Hoch in den Bergen, umgeben von steilen Felswänden einen lauten Ruf auszustoßen und auf Antwort des Echos warten! Nach welcher Zeit trifft genau das Echo ein? Welchen Einfluss spielt die Entfernung der Berge? Antworten auf diese Fragen lassen sich mit dem Echo-Simulator herausfinden! Als Geräusche stehen ein Hallo-Ruf, ein Pistolenschuss und ein Jodelgesang zur Verfügung.

Echo-Simulator starten

In diesem Szenario hat man sich für einen Jodler entschieden, die Felswand wurde in einer Entfernung von 100 m positioniert. Diese Konstellation ergibt eine Echoverzögerung von 0,60 Sekunden.

Detailansicht des Echo-Simulators: Spielfigur

Eine der möglichen Spielfiguren des Echo-Simulators: ein rufender Mann.

Funktionsweise des Echosimulators

Die Bedienung des Echo-Simulators ist schnell nachzuvollziehen. Als erster Schritt muss man sich für eine Spielfigur entscheiden. Zur Wahl stehen ein rufender, ein jodelnder und ein schießender Mann. Über die Minus- bzw. Plus-Buttons wird die Felswand positioniert. Dabei sind Entfernungen zwischen 100 und 1000 m möglich. Um das Echo-Experiment zu starten, muss einfach der mit "Start" markierte Pfeil geklickt werden! Die Echoverzögerung wird in Sekunden ausgegeben.

Hintergründe zum Phänomen Echo

Der Namensgeber des Echos findet sich in der griechischen Mythologie. Es handelt sich um eine Bergnymphe, die Zeus bei seinen Seitensprüngen schützte, indem sie dessen Gattin Hera mit ihrem Geplapper ablenkte. Zur Strafe konnte sie nur noch die letzten Wörter wiederholen, die jemand zu ihr sprach.

Detailaufnahme des Echo-Simulators: Bestimmung der Spielfigur

Auswahlmenü

Das akustische Echo wirft natürlich alle Wörter zurück, die ein Rufender ausgestoßen hat. Doch hört er meist nur die letzten Worte - denn er hat seinen Satz noch nicht beendet, wenn die ersten Wörter schon wieder zurück sind. Ist das reflektierende Objekt sehr weit weg, dann braucht das Echo länger, ist aber nur noch sehr schwach zu hören. Ist es sehr nah am Rufer, näher als 35 Meter, so kann das Ohr die zeitliche Verzögerung nicht mehr wahrnehmen. Für ein akustisches Echo braucht es große reflektierende Flächen: Bergwände, Tunnel oder Waldränder, die wie eine geschlossene Wand wirken.

Preisgekrönte Projekte
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