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Sehen mit und ohne Brille

Grandiose Aussichten - Dank Brille!

Ein verschwommenes Etwas in Blau-Weiß-Grau – mehr kann ich von dem idyllischen Bergpanorama nicht erkennen. Denn leider bin ich kurzsichtig. Aber wenn ich meine Brille aufziehe, sehe ich alles messerscharf. Und genieße die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel der Dreitausender. Die Simulation erklärt interaktiv, wie Kurzsichtigkeit zustande kommt und wie eine Brille die Sicht schärfen kann.

Brillen-Simulation starten

In dieser Szenerie hat man sich als Betrachtungsgegenstand für eine Zeitschrift im Leseabstand von 40 cm entschieden. Es wurde ein stark verkürzter Augapfel eingestellt. Damit die Zeitung scharf gesehen werden kann, muss eine Brille mit ca. 16 dpt gewählt werden.

Kurz- und Weitsichtigkeit interaktiv erforschen

Kann ein zu kurzes Auge in der Nähe scharf sehen? In welcher Entfernung sieht ein zu langes Auge scharf? Welche Form muss eine Korrekturlinse haben? Wie ermöglicht ein normal gebautes Auge, dass Gegenstände in großer Entfernung und in der Nähe klar zu erkennen sind? Der Versuch "Sehen mit und ohne Brille" zeigt, wie ein vereinfachtes Zweilinsen-System - also Auge mit Brille - funktioniert. Auf diese Weise wird verständlich, welche Ursachen Kurz- und Weitsichtigkeit haben, und wie sich diese korrigieren lassen.

Bedienung der Brillen-Simulation

Im Experiment kann man zwischen drei verschiedenen Betrachtungsobjekten wechseln: einem schneebedeckten Berg in 500 m Entfernung, einer streunenden Katze in 1,5 m Entfernung sowie einer Zeitschrift im klassischen Leseabstand von 40 cm.

Detailansicht der Brillen-Simulation: Schieberegler zum Einstellung der Brillenart

Mit dem Schieberegler lassen sich für die Brillengläser Werte zwischen -20 dpt und +20 dpt einstellen.

Per Schieberegler lässt sich die Länge des Augapfels stufenlos verändern. Dies hat natürlich Auswirkungen auf das projizierte bzw. wahrgenommene Bild. Ist das Bild zu unscharf, kann man es mit einer Brille korrigieren. Klickt man auf den "Einschalten"-Button erscheint ein Schieberegler, mit Hilfe dessen sich verschiedene Brillengläser zwischen -20 dpt (konkav) und +20 dpt (konvex) einstellen lassen. Der Effekt der Linsenform kann anhand der Infografik und der Veränderung des wahrgenommenen Bildes zeitgleich nachvollzogen werden.

Kurz- und Weitsichtigkeit

Das menschliche Auge ist so gebaut, dass scharfes Sehen sowohl für die Nähe als auch für die Ferne möglich ist. Springt der Blick von der Nähe in die Ferne oder umgekehrt, dann muss die Linse scharf stellen, damit das Bild klar erkennbar ist - das Auge akkommodiert.

Detailansicht der Brillen-Simulation: Infografik zur Funktionsweise der Brille

Anhand der Querschnittzeichnung wird die ausgleichende Wirkung von konkaven Brillengläsern bei einem zu langen Augapfel deutlich.

Manchmal weichen Augen allerdings von der normalen Größe ab. Je nachdem, ob ein Auge zu lang oder zu kurz ist, kann es einen fernen oder nahen Gegenstand nicht mehr scharf abbilden.

Ist ein Auge zu lang, dann ist der Mensch auf diesem Auge kurzsichtig; ist es zu kurz, dann hat dieses Weitsichtigkeit zur Folge. Das zu kurze Auge kann einen nicht zu großen Fehler für das Sehen in der Ferne ausgleichen, die Nahsicht bleibt jedoch unscharf.

Die richtige Brille gleicht das unscharfe Bild in fehlgebauten Augen aus. Mit der passenden Linse kann in jeder Entfernung scharf gesehen werden. Je größer die Abweichung von der normalen Länge, desto stärker muss die ausgleichende Linse sein.

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