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Tatort Wald

Auf einer Waldlichtung wurde die Leiche einer Ringeltaube gefunden! Es gibt keine Zeugen – also muss der Täter anhand von Indizien überführt werden. Die Spurensuche am Tatort und die anschließende Untersuchung der Beweise führen zum Täter. Mit diesem Detektivspiel im virtuellen Wald lassen sich spielerisch biologische Kenntnisse vertiefen.

Detektivspiel starten

Das Lernspiel startet auf einer Waldlichtung. Als erste Aufgabe gilt es, Indizien für den Tathergang zu suchen. Dabei muss man – wie in einem klassischen "Click & Point Adventure"-Spiel - mit der Lupe die Umgebung erforschen. Gefundene Objekte wie hier ein Büschel aus Knochen und Federn werden groß angezeigt.

Spielanleitung zum "Tatort Wald"

1. Spuren sichern

Der Benutzer schlüpft in die Rolle des Kommissars und begibt sich auf Indiziensuche. Die Maustaste fungiert als Lupe, mit der man die Waldlichtung absuchen kann. Mit den Pfeilbuttons kann man nach links bzw. rechts navigieren. Beweise können durch Klicken eingesammelt werden. Wenn man sie nicht mitnehmen kann, wird ein Foto davon gemacht.

Detailansicht des Lernspiels: gefundenes Indiz

Bei der Indiziensuche kann man zwischen zwei Baumstämmen eine Feder finden.

Folgende Indizien müssen aufgespürt werden:

  • ein Büschel aus Knochen und Federn
  • dunkle Tierhaare
  • eine angeknabberte Nuss
  • eine Baumhöhle
  • eine Feder
  • zerbrochene Schneckenhäuser
  • Tierkot
  • ein Loch im Boden
  • ein Nest
  • ein Pfotenabdruck

Sobald man genügend Beweise gesammelt hat, geht es mit einem Klick auf den Polizeiwagen zur Auswertung ins Präsidium!

2. Beweisaufnahme

Gute Arbeit am Tatort! Aufgrund der gefundenen Indizien konnten zehn Verdächtigte in Untersuchungshaft genommen werden:

Detailansicht des Lernspiels: Der Waldkauz ist einer der Verdächtigen.

Der Waldkauz steht unter Tatverdacht.

  • eine Haselmaus
  • ein Buntspecht
  • ein Kaninchen
  • eine Elster
  • ein Eichhörnchen
  • eine Singdrossel
  • ein Waldkauz
  • ein Fuchs
  • ein Dachs
  • ein Wiesel

Die Spuren beweisen, dass sich all diese Tiere im Wald aufgehalten haben. Aber wer von ihnen ist der Täter?

Die Experten von der Gerichtsmedizin untersuchen nun das Beweismaterial. Sobald sie neue Ergebnisse haben, wird der User in seinem virtuellen Büro per E-Mail informiert. Anhand dieser Beweise ist er in der Lage, einzuschätzen, welche der Tiere es nicht gewesen sein können. Diese Verdächtigen können durch einen Druck auf den roten Knopf an den Zellentüren wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Am Ende sollte also nur ein Verdächtiger übrig bleiben – und der müsste der Täter sein!

Detailansicht des Lernspiels: virtueller Computer

Auf dem virtuellen PC kann man Mails mit den neuesten Ermittlungsergebnissen empfangen.

In der ersten E-Mail der Gerichtsmedizin kann der User nachlesen, dass die Leiche untersucht worden ist - das Opfer wurde teilweise angefressen. Zur weiteren Untersuchung wird ein Röntgengerät bereitgestellt, mit dem sich die Mageninhalte der Verdächtigen durchleuchten lassen. Alle Pflanzenfresser können freigelassen werden, da sie als Täter nicht mehr infrage kommen.

Nach der Röntgenuntersuchung steht eine Besprechung in der Gerichtsmedizin an. Die Verletzungen der getöteten Ringeltaube wurden analysiert: Die Tat war auf jeden Fall das Werk eines Säugers. Das sollte die Liste der Verdächtigen reduzieren!

Anschließend kann man das Labor besuchen. Auch hier gibt es neue Ermittlungsergebnisse: Die Zähne des Täters sind spitz - eindeutig die eines Fleischfressers, aber kleiner als die eines Fuchses. Zudem wurden unter der Leiche der Ringeltaube Fußabdrücke gefunden, mit welchen der Täter überführt werden kann!

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