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Tatort Feld – Täter gesucht!

Eine rätselhafte Mordserie hält die Polizei schon seit Wochen in Atem! Die sterblichen Überreste eines Rebhuhns, eines Maulwurfs und sogar die einer Bauersfrau – um nur die spektakulärsten Fälle zu nennen – wurden in den Feldern rund um den Bauernhof gefunden. Wer hat die Opfer auf dem Gewissen?

In dem spannenden Lernspiel können Schülerinnen und Schüler in die Rolle eines Ermittlers schlüpfen, am Tatort Spuren sichern, im Präsidium Verdächtige befragen und in der Rechtsmedizin aus den Untersuchungsergebnissen Schlüsse ziehen. Und nebenbei lernen sie spielerisch die wichtigsten Zusammenhänge des Nahrungskreislaufs "Feld und Flur" kennen.

Starten des Lernspiels: Auf zum Tatort!

Das Lernspiel startet auf den Feldern in der Nähe eines Bauernhofs. Als erste Aufgabe gilt es, Indizien für den Tathergang zu sichern. Dabei erforscht der Spieler – wie in einem klassischen "Click & Point Adventure"-Spiel – mit dem Fadenkreuz die Umgebung. Gefundene Objekte, wie hier ein Mauseloch im Kornfeld, werden vergrößert angezeigt.

Spielanleitung zum "Tatort Feld"

In dem packenden Lernspiel gilt es, sechs mysteriöse Tötungsdelikte aufzuklären. Die Nachforschungen beginnen jeweils auf einer Feld- und Wiesenlandschaft in der Nähe eines Bauernhofs. Da es keine Augenzeugen gibt, muss der Täter anhand von Indizien überführt werden. Deshalb stehen die forensischen Ermittlungen an erster Stelle.

Spuren sichern

Die erste Aufgabe, die darin besteht rund um den Tatort "Feld" Spuren zu sichern, läuft in allen Fällen gleich ab.

Mithilfe der Pfeiltasten der Tastatur oder den Pfeilen links und rechts am Bildrand lässt sich der Tatort rundherum erkunden. Durch einen Mausklick auf verdächtige Objekte werden Beweisfotos gemacht. Folgende zehn Indizien müssen aufgespürt werden:

Detailansicht des Lernspiels: Ein Reptil hat sich hinter einer Mauer versteckt.

Ein geheimnisvolles Auge lugt aus einem Mauerspalt in der Nähe des Tatorts hervor. Was verbirgt sich dort?

  • ein Nest unterm Wohnhausdach
  • ein verlorener Hemdknopf vor der Scheune
  • ein ausgefallener Stachel in der Hecke
  • Klauenkratzspuren auf einem Pfosten
  • Pfotenabdrücke auf dem Feldweg
  • ein Mauseloch im Kornfeld
  • eine Feder auf der Streuobstwiese
  • ein Auge, das aus einer Mauerritze hervorlugt
  • Guano auf dem Scheunenboden
  • Fell an Scheunenbalkensplitter

Sobald man genügend Beweise gesammelt hat, geht es mit einem Doppelklick auf den Geländewagen zur Auswertung ins Präsidium der "Field Police".

Vorläufige Festnahme von zehn Verdächtigen

Gute Arbeit am Tatort! Aufgrund der gefundenen Indizien am Tatort können in allen sechs Fällen folgende zehn Verdächtige in Untersuchungshaft genommen werden:

Detailansicht des Lernspiels: Ermittlungsfoto der verdächtigen Krähe

Ist die Krähe in das Tötungsdelikt verwickelt? Auf der Streuobstwiese in der Nähe des Tatorts wurde eine ihrer Federn gefunden.

  • der Bauer
  • eine Schwalbe
  • ein Igel
  • ein Bussard
  • ein Fuchs
  • eine Feldmaus
  • eine Krähe
  • eine Eidechse
  • ein Steinmarder
  • eine Fledermaus

Die Spuren beweisen, dass sich alle diese Verdächtigen am Tatort aufgehalten haben. Aber wer von ihnen ist der Täter?

Im ersten Ermittlungsschritt empfiehlt es sich, die Akten der Inhaftierten durchzulesen. Hierzu muss der Spieler auf die Zellenfenster klicken. In den Akten finden sich ausführliche Informationen zu den Merkmalen, der Ernährungsweise und den biologischen Besonderheiten der Verdächtigen.

Detailansicht des Lernspiels: die Akte des Fuchses

Jede Menge nützliche Hinweise zur Klärung der Tötungsdelikte kann man den Ermittlungsakten der Verdächtigen entnehmen.

Während der gesamten Untersuchung steht man per E-Mail in Verbindung mit der Rechtsmedizin. Gibt es einen neuen Ermittlungsstand oder steht ein Treffen in der Gerichtsmedizin an, so wird der User in seinem virtuellen Büro per E-Mail informiert.

Anhand der sich nach und nach ergebenden Ermittlungsergebnisse ist man in der Lage einzuschätzen, welche der Inhaftierten aus dem Kreis der Verdächtigen auszuschließen sind. Diese können mit einem Klick auf die Schlösser an den Zellentüren wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Am Ende sollte also nur ein Verdächtiger übrig bleiben – und der müsste der Täter sein!

In jedem der sechs Fälle ergibt sich ein anderer Weg der Beweisaufnahme und der gerichtsmedizinischen Untersuchungen – wie man der nachfolgenden Fall-Übersicht entnehmen kann.

Fall "Maulwurf"

Detailansicht des Lernspiels: die sterblichen Überreste eines Maulwurfs

Die Leiche des Maulwurfs weist Zeichen von massiver, äußerer Gewalteinwirkung auf.

Die Leiche eines Maulwurfs wurde in einer Ackerfurche gefunden. Am Tatort wurden viele verdächtige Spuren gesichert. In der Zentrale der "Field Police" obduzieren die Rechtsmediziner gerade die Leiche des Verstorbenen.

In der ersten E-Mail der Gerichtsmedizin erfährt der Spieler, dass die Leiche genauer untersucht worden ist. Dabei wurde festgestellt, dass große Teile des Muskelgewebes und der Eingeweide fehlen. Es ist davon auszugehen, dass der Maulwurf einem Fressfeind zum Opfer gefallen ist. Somit können alle Verdächtigen freigelassen werden, die keine Kleinsäuger fressen.

Über eine neue Röntgentechnik wird man in der zweiten Mail der Rechtsmedizin informiert. Zieht man dieses Gerät auf die Verdächtigen, so lässt sich deren Mageninhalt erkennen. Wer kein Säugetierfleisch im Magen hat, kommt als Täter nicht mehr infrage.

Detailansicht des Lernspiels: Bauer, Bussard und Fuchs hinter Gittern

Die Verdächtigen befinden sich in Untersuchungshaft. Möchte man einen Inhaftierten freilassen, so muss man auf das Schloss klicken.

Anschließend findet ein Besuch in der Gerichtsmedizin statt. Zum Durchlesen der Zwischenergebnisse klickt man auf die grün-gelb gestreifte Akte. Der User erfährt, dass die Zahnabdrücke an den Bisswunden der Leiche bestimmt wurden: Es handelt sich eindeutig um das Gebiss eines Säugetiers. Sollten noch Nicht-Säuger in Untersuchungshaft sitzen, so können diese jetzt freigelassen werden.

Bald steht eine weitere Besprechung in der Rechtsmedizin an. An den Bisswunden des Opfers konnte Speichel des Täters sichergestellt und die darin enthaltene DNA sequenziert werden. Allerdings ist die DNA nur bruchstückhaft und lässt sich nicht einer konkreten Art zuordnen. Sicher ist aber, dass der Täter zu den Marderartigen gehört. Findet sich unter den Verdächtigen einer, auf den diese Beschreibung zutrifft?

Fall "Rebhuhn"

Auf dem Feld wurde die Leiche eines jungen Rebhuhns gefunden. Die Spurensicherung hat ihre Arbeit am Tatort abgeschlossen. Die Experten der Rechtsmedizin und Kriminaltechnik untersuchen im Präsidium der "Field Police" die sterblichen Überreste und forensische Spuren, die am Tatort gesichert worden sind.

Detailansicht des Lernspiels: blutige Federn

Wer das bedauernswerte Rebhuhn auf dem Gewissen?

In einer E-Mail der Gerichtsmedizin erhalten die Lernenden erste Untersuchungsergebnisse. Bei der Obduktion der Leiche wurde bemerkt, dass große Teile des Muskelgewebes und der Eingeweide fehlen. Es ist davon auszugehen, dass das Rebhuhn von einem Fressfeind getötet worden ist. Alle Verdächtigen, deren Ernährungsweise keine Vögel beinhaltet, können freigelassen werden.

In der zweiten Mail konkretisieren sich die Ergebnisse: Es wurde festgestellt, dass die Wunden an der Leiche zwar nach Bissspuren aussehen, aber keine Zahnabdrücke aufweisen. Es können also auch alle Verdächtigen ausgeschlossen werden, die kräftige Zähne besitzen und ihre Beute damit töten würden.

Bei einer Besprechung in der Rechtsmedizin wird man darüber informiert, dass sich in den Wunden Speichelreste des Täters sicherstellen ließen. Die darin enthaltene DNA wurde sequenziert: Sie zeigt das für Vögel typische Muster.

In einem letzten Gespräch mit den Gerichtsmedizinern erfährt der Spieler, dass die Spurensicherung nochmals am Tatort war und in unmittelbarer Nähe des Leichenfundorts zahlreiche Fußabdrücke im aufgeweichten Lehmboden entdeckt hat. Sie stammen eindeutig von einem Greifvogel. Befindet sich ein Greifvogel unter den Verdächtigen?

Fall "Grashüpfer"

Detailansicht des Lernspiels: Überreste eines Grashüpfers

Schon wieder hat sich ein Gewaltverbrechen in der Nähe der Felder ereignet! Dieses Mal hat ein Grashüpfer sein Leben verloren.

Die Überreste eines Grashüpfers wurden auf dem Feld gefunden. Am Tatort wurden alle Beweise gesichert. Die forensischen Wissenschaftler führen erste Untersuchungen in der Zentrale der "Field Police" durch.

In der ersten Mail der Gerichtsmedizin werden die Schüler darüber aufgeklärt, dass von dem Opfer nicht mehr als die beiden Flügel und ein Beinpaar übrig geblieben ist. Man kann deshalb mit nahezu hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass der Rest von einem Fressfeind verzehrt wurde. Alle Verdächtigen, die keine Insekten fressen, können somit freigelassen werden.

Die Rechtsmediziner haben ein neues Röntgenverfahren entwickelt. Mit diesem kann man die Mageninhalte der Verdächtigen durchleuchten. Diejenigen, bei denen sich keine Insektenüberreste im Magen nachweisen lassen, haben ihre Unschuld bewiesen.

Detailansicht des Lernspiels: ein Blick in die Räume der Rechtsmedizin

In der Gerichtsmedizin werden die aktuellen Ermittlungsergebnisse besprochen.

Ein Gespräch in der Rechtsmedizin liefert erstaunliche Erkenntnisse: Die Flügel des Grashüpfers haben keinesfalls ausgereicht, um ihn durch die Luft schwirren zu lassen. Das Opfer war ein noch nicht flugfähiges Jungtier. Sollten sich also Verdächtige in Untersuchungshaft befinden, die ihre Beute in der Luft jagen, so kann man diese entlassen. Dieser Grashüpfer wurde am Boden erbeutet.

In einem weiteren Treffen in der Gerichtsmedizin wird der aktuelle Laborbericht besprochen. Die forensischen Wissenschaftler konnten an den Beinen des Grashüpfers Speichelreste des Täters sicherstellen und die darin enthaltene DNA sequenzieren. Allerdings ist die DNA nur bruchstückhaft und eine eindeutige Zuordnung schwierig. Klar ist allerdings, dass der Täter weder zu den Säugetieren, noch zu den Vögeln gehört. Liefert das vielleicht den entscheidenden Hinweis?

Fall "Feldhase"

Detailansicht des Lernspiels: die sterblichen Überreste eines Hasen

In den frühen Morgenstunden wurde der verstorbene Hase gefunden.

Der Leichnam eines Feldhasen wurde auf dem Feldweg aufgefunden. Wer ist für seinen gewaltsamen Tod verantwortlich? Die Spurensicherung hat am Tatort schon ihre Arbeit erledigt. In den Räumen der Rechtsmedizin untersuchen die Forensiker gerade die sterblichen Überreste des Hasen.

In der ersten Mail der Rechtsmedizin wird man darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Todesursache ein Genickbruch war. Dazu bedarf es einiger Kraft. Somit lassen sich alle die Verdächtigen ausschließen, die gar nicht in der Lage wären, einem Hasen eine solche Verletzung zuzufügen, weil sie zu klein und zu schwach dazu sind.

Die zweite E-Mail der Gerichtsmedizin deutet die Undurchsichtigkeit des Falles an, denn an der Leiche finden sich keine Bissspuren und es wurden auch keinerlei Körperteile gefressen. Der Fall scheint äußerst rätselhaft. Die forensischen Mediziner werden weitere Tests vornehmen und umgehend über neue Ergebnisse informieren.

Detailansicht des Lernspiels: virtueller Computer

Auf dem virtuellen Computer empfängt der Spieler Mails mit den aktuellen Ermittlungsergebnissen.

Ein Treffen mit den Kollegen der Rechtsmedizin liefert endlich entscheidende Erkenntnisse: Im Fell des Opfers konnten Schweißtropfen des Täters sichergestellt werden. Die darin enthaltene DNA zeigt zweifellos das für Säugetiere typische Muster. Alle verbliebenen Verdächtigen, die nicht zu dieser Klasse zählen, können aus der Untersuchungshaft entlassen werden.

In einer letzten Besprechung mit der Spurensicherung wird man über eine merkwürdige Fußspur informiert, die in unmittelbarer Nähe des Leichenfundortes entdeckt wurde. Wer könnte dafür verantwortlich sein?

Fall "Gartenschnirkelschnecke"

Detailansicht des Lernspiels: ein zerschmettertes Schneckenhaus

Wie das Gehäuse der Schnecke offenbart, wurde der Mord mit äußerster Gewalt durchgeführt.

In der Nähe des Feldes wurde das zerstörte Gehäuse einer Gartenschnirkelschnecke gefunden. Die Vermutung liegt nahe, dass sie eines gewaltsamen Todes gestorben ist. In der Zentrale der "Field Police" arbeiten die forensischen Ermittler bereits an der Klärung des Falls.

Die erste E-Mail der Rechtsmedizin trifft ein. Die Leiche wurde genauer untersucht. Große Stücke des Muskelgewebes und der Eingeweiden sind nicht mehr vorhanden. Die Forensiker gehen daher davon aus, dass die Schnecke einem Fressfeind zum Opfer gefallen ist.

Mit einer neuen Röntgentechnik ist die Analyse der Speisereste im Magen der Inhaftierten möglich. Zieht man das Röntgengerät auf die Verdächtigen, wird der Mageninhalt erkennbar. Wer kein Schneckenfleisch im Magen hat, kommt als Täter nicht mehr infrage.

Detailansicht des Lernspiels: ein eingetütetes Beweisstück

Führt dieses rätselhaft anmutende Beweisstück zum Mörder der Schnecke?

In einem Treffen mit den Gerichtsmedizinern erfährt man, dass die Zahnabdrücke an Bisswunden bestimmt werden konnten. Es handelt sich eindeutig um das Gebiss eines Säugetiers. Sollten noch Nicht-Säuger in Untersuchungshaft sitzen, so können diese jetzt auf freien Fuß gesetzt werden.

Ein Gespräch mit der Spurensicherung liefert neue Hinweise: Die Experten waren noch einmal am Tatort und haben in unmittelbarer Nähe des Leichenfundorts ein aussagekräftiges Fundstück sichergestellt. Man kann davon ausgehen, dass es dem Täter gehört. Lässt es sich einem der Verdächtigen zuordnen?

Fall "Bauersfrau"

Ein besonders erschütternder Todesfall hat sich in der Nähe des Bauernhofs ereignet: Die Leiche der Bauersfrau wurde im Blumenbeet gefunden! Obwohl am Opfer keine äußeren Verletzungen auszumachen sind, kann ein Gewaltverbrechen nicht ausgeschlossen werden. Die Spurensicherung hat den Tatort eingehend untersucht. Momentan findet die Autopsie in der Rechtsmedizin statt.

Detailansicht des Lernspiels: der Leichnam der Bäuerin

Ein tragischer Todesfall hat sich auf dem Bauernhof ereignet. War es heimtückischer Mord?

In einer Mail der Rechtsmedizin wird der Spieler informiert, dass sich im Gewebe des Opfers keine Giftstoffe feststellen lassen. Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass die Bauersfrau einem Krankheitserreger erlegen sein könnte. Welcher der Verdächtigen ist in der Lage, Krankheiten oder Parasiten auf den Menschen zu übertragen?

Nun steht ein Besuch in der Gerichtsmedizin an. Dort erfährt man, dass im Gewebe des Opfers Spuren eines gefährlichen Parasiten entdeckt wurden. Dessen genaue Bestimmung steht noch aus. Sicher ist momentan nur, dass er von einem Säugetier stammt. Alle Nicht-Säuger können aus der U-Haft entlassen werden.

Der Laborbericht liefert den entscheidenden Hinweis: Das Opfer ist an einer alveolären Echinokokkose verstorben, also an einer Infektion durch den Fuchsbandwurm. Diese Information sollte den entscheidenden Hinweis auf den Krankheitsüberträger geben.

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