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Anatomie der Nase

Immer der Nase nach!

Wir tragen sie mitten im Gesicht: unsere Nase. Und so herausragend wie diese Position, so wichtig das Organ. Die Nase prägt entscheidend das Aussehen, durch sie strömt unsere Atemluft. Und sie erfüllt – auf den ersten Blick fast nebensächlich – die Rolle einer Empfangsstation für Gerüche. Damit entscheidet die Nase jedoch oft über etwas ganz Wesentliches: ob es sich an einem Ort zu bleiben lohnt oder ob Flucht angesagt ist. Den anatomischen Aufbau der Nase lässt sich in der Interaktivität erforschen!

Anatomie der Nase starten

Wo befindet sich der Riechkolben? Wie setzt sich die Riechschleimhaut zusammen? In der Interaktivität können Schülerinnen und Schüler den atomischen Aufbau der Nase erforschen.

Bedienung der "Anatomie der Nase"

Detailansicht der interaktiven Nase: Schnittbild parallel zum Gesicht

Längsschnittzeichnung

Das interaktive Schnittbild der Nase lädt zum Erkunden ein! Ob Stirnhöhle, Augenhöhle oder Siebbeinhöhle – zum Anzeigen der anatomischen Fachbegriffe fahren Wissbegierige einfach mit der Maus über die Querschnitt- bzw. Längsschnittzeichnung der Nase. Wer lieber hören als lesen möchte: Mit einem Klick auf das Lautsprecher-Piktogramm (rechts unten in der Interaktivität) lässt sich ein gesprochener Infotext zur Anatomie der Nase aufrufen.

Aufbau der Nase

Ob Hakennase oder niedliches Stupsnäschen: Nasen gibt es viele und jeder hat sein eigenes Exemplar im Gesicht. Letztendlich sind sie aber doch alle gleich im Aufbau und in der Funktion.

Sichtbar sind die Außenwände der Nase, das Entscheidende verbirgt sich aber in ihrem Inneren. Die Nasenlöcher bilden die Eingänge zu den beiden Nasenhöhlen, die voneinander innen durch eine knorplige Wand, das Nasenseptum, getrennt werden. Da die Nase aus zwei Höhlen besteht, bezeichnet man sie als paariges Riechorgan. Nach unten hin trennt die Gaumenplatte die Nase vom Mundraum.

Am hinteren Ende der Nase gibt es zwei weitere "innere" Nasenlöcher (Choanen). Durch sie steht die Nase mit dem Rachen in direkter Verbindung. Diese Öffnung zwischen Mund- und Nasenhöhle ist dafür verantwortlich, dass uns ein Getränk beim Husten aus der Nase läuft, wenn wir uns während des Trinkens heftig verschlucken.

Detailansicht der interaktiven Nase: Aufbau des Riechkolbens

Aus den Nasenwänden ragen drei Wülste, die Nasenmuscheln, in die Nasenhöhle hinein, die je nach ihrer Lage obere, mittlere oder untere Nasenmuschel genannt werden. Sie sind mit einer Schleimhaut überzogen, deren Flimmerhärchen und Schleim die Nase sauber halten. Sie sorgen dafür, dass Schmutz und Bakterien heraus befördert werden. Die feinen Härchen in den Nasenlöchern unterstützen sie bei dieser Aufgabe: Sie filtern die Atemluft schon beim Einatmen und lassen groben Dreck erst gar nicht hinein.

Über der oberen Nasenmuschel, schon ganz nah beim Gehirn, liegt die Riechregion, eine Riechschleimhaut mit Millionen von Riechzellen, die für das eigentliche Riechvermögen von ein bis zwei Briefmarken. Hier sitzen die fünf bis sechs Millionen Riechzellen, die den Riechvorgang ermöglichen.

Preisgekrönte Projekte
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