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Multimedia: Beschreibung der interaktiven Animationen

Nahrungskreislauf in Feld und Flur

Ein Marder klettert vorsichtig den Baumstamm empor und schleicht sich an einen ahnungslosen Vogel heran. Noch ein paar vorsichtige Schritte, dann ein kleiner Sprung – der Marder reißt seinen Rachen weit auf und verschlingt sein Opfer! Fressen und gefressen werden - in der Natur geht es nicht zimperlich zu. Welche Wechselwirkungen gibt es in der Nahrungskette "Feld und Flur"? Das kann man in der lehrreichen, witzigen Interaktivität erfahren!

Nahrungskreislauf Feld und Flur starten

Pflanzen wie die Kamille sind im Nahrungskreislauf "Feld und Flur" Primärproduzenten. Sie sind zur Fotosynthese fähig, d.h., sie nutzen das Sonnenlicht und das Kohlendioxid der Luft, um Nährstoffe herzustellen.

Funktionsweise der interaktiven Animation

Von was ernährt sich ein Igel? Welches ist die typische Ernährungsweise eines Fuchses? Und welche Funktion erfüllt eine Kamillenpflanze in dem Ökosystem "Feld und Flur"? Die interaktive Feld-Szenerie lädt zum Erkunden ein!

Detailansicht der Animation: Ein Marder hat einen Vogel verschlungen.

Der Marder ist vorrangig ein Fleischfresser. Hier hat er gerade einen Vogel verputzt.

Die Bedienung der Animation ist intuitiv: Man muss einfach ein Tier oder eine Pflanze anklicken und schon kann man auf originelle Weise einen Teil der Nahrungskette "Feld" erleben!

Nahrungsketten und Nahrungsnetze

Innerhalb eines Nahrungskreislaufs muss es Produzenten und Konsumenten geben, wenn der Kreislauf aufrechterhalten werden soll. Die sogenannten Primärproduzenten stellen ihre Nahrung selbst her, sie sind autotroph ("auto" = selbst, "troph" = Nahrung). In der Regel handelt es sich bei den Primärproduzenten um Pflanzen, Bakterien und andere Organismen, die zur Fotosynthese fähig sind. Die Konsumenten leben wiederum von den Produzenten, sie können ihre Nahrung nicht selbst herstellen, sind also heterotroph ("hetero" = der andere, "troph" = Nahrung). Bei den Konsumenten handelt es sich üblicherweise um Tiere und Pilze, die zur Fotosynthese nicht befähigt sind.

Weil viele Tiere nicht nur eine Nahrungsquelle nutzen, selbst als Räuber auftreten, aber gleichzeitig zur Beute anderer Tiere werden können, spricht man oft eher von Nahrungsnetzen statt von einer Nahrungskette. Der Begriff "Nahrungskette" veranschaulicht aber sehr gut die Hierarchieebenen in einem Ökosystem. Die Länge dieser Kette hängt dabei stark von der Artenvielfalt innerhalb des Systems ab.

Detailansicht der Animation: Ein Regenwurm frisst sich durch das Erdreich.

Ein Regenwurm ernährt sich hauptsächlich von Substrat und vermoderten Pflanzen – wie hier von humusreicher Erde.

Wenn ein Organismus Nahrung aufnimmt, wird ein Großteil der darin enthaltenden Energie für Wärmeproduktion und Stoffwechselprozesse aufgebraucht. Am Ende der Nahrungskette kommt daher nur ein Bruchteil der Energie an, die ursprünglich von den Primärproduzenten bereitgestellt wurde. Kurz gesagt nimmt der Energiegehalt innerhalb eines Ökosystems in der Regel von unten nach oben ab, ließe sich also in der Form einer Pyramide darstellen. Deswegen gibt es am oberen Ende der Nahrungskette auch viel weniger Mitglieder als unten (viele Mäuse, wenig Füchse).

Das ist auch der Grund dafür, warum mit pflanzlicher Nahrung weitaus mehr Menschen ernährt werden können als mit Fleisch. Denn das Fleisch der Tiere, also zum Beispiel der Rinder und Schweine, konnte nur entstehen, indem diese eine Unmenge von Pflanzen gefressen und verdaut haben – mit entsprechendem Energieverlust.

Die Nahrungskette "Feld und Flur"

Typische Glieder eine Nahrungskette im Ökosystem "Feld und Flur" sind:

Detailansicht der Animation: Eine Spinne hat eine Biene gefangen.

Mahlzeit! Die Spinne verzehrt mit sichtlichem Genuss eine Biene.

  • Primärproduzenten: Gräser, Kräuter, Blumen, Büsche
  • Primärkonsumenten: Heuschrecken, Insektenlarven, Mäuse, körnerfressende Vögel
  • Sekundärkonsumenten: Igel, Marder, insektenfressende Vögel, Greifvögel, Fuchs

Am Beispiel des Fuchses wird deutlich, wie fließend die Übergänge zwischen den Gliedern einer Nahrungskette sein können. Der Fuchs steht zwar auf der einen Seite an der Spitze der Nahrungskette, da er eines der größten Raubtiere in unserer Fauna ist. Auf der anderen Seite ernährt er sich aber von ganz unterschiedlichen "Kettengliedern" wie Mäusen und Insektenlarven, aber auch Regenwürmern und Beeren oder Früchte. Er ist also zugleich Primär- und Sekundärkonsument und kann sogar selbst zur Beute höher stehender Beutegreifer werden. So werden beispielsweise junge Füchse manchmal Opfer eines Adlers.

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