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Aufbau einer mechanischen Uhr

Auf die Sekunde genau ... Eine solch präzise Pünktlichkeit ist erst möglich, seit Uhren unser Leben taktgenau regulieren. Jahrhundertelang diente lediglich der Sonnenstand als Orientierung im Tagesablauf. Diese natürliche Zeitordnung wurde jedoch abgelöst durch eine abstrakte Tageseinteilung: Orientierung findet man nicht mehr nur durch den Lauf der Sonne, sondern in immer ganggenaueren und erschwinglich gewordenen Uhren. Die interaktive 3D-Animation bietet einen faszinierenden Flug durch eine mechanische Uhr und ermöglicht einen detaillierten Einblick in die Funktionsweise dieses mechanischen Wunderwerks.

Mechanische Uhr starten

In einer anschaulichen 3D-Animation kann man sich über die Bauweise einer mechanischen Uhr informieren.

Funktionsweise der interaktiven 3D-Animation

Mit einem Klick auf den Play-Button wird der Flug durch die Uhr gestartet, sodass man sich die Funktion der Mechanik aus verschiedenen Perspektiven ansehen kann. Fährt man mit der Maus über den Bildschirm, erhält man weiterführende Informationen zu den einzelnen Bauteilen der mechanischen Uhr.

Mechanische Uhren

In einer mechanischen Uhr nutzt man als Zeitgeber die Schwingungen eines Pendels oder einer Feder.

Detailansicht der interaktiven Animation: Federhaus

Das Ankerrad sitzt auch am Federhaus und ist ein Teil der sogenannten Hemmung. Die Hemmung verhindert, dass die Feder auf einen Schlag ihre ganze Energie abgibt.

Mit der Erfindung der mechanischen Uhren nahm der Mensch seine Zeit selbst in die Hand. Die erste mechanische Uhr wurde im 13. Jahrhundert gebaut und diente wohl der exakteren Festlegung der Stundenlänge: Bis dahin war eine Stunde einfach ein Zwölftel der Zeit zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang. Doch über das Jahr hinweg änderte sich die Sonnenscheindauer erheblich – und damit auch die Stundenlängen. Eine Stunde war im Winter viel kürzer als im Sommer. Die Menschen waren sich dessen zwar bewusst, es störte aber nicht weiter. Mit Erfindung der mechanischen Uhr war es einfacher, den Tag in 24 gleich lange Stunden einzuteilen – und das jahrein, jahraus.

Die ersten mechanischen Uhren waren so groß, dass sie nur in einem Kirchturm untergebracht werden konnten. Sie hatten nur einen Stundenzeiger und konnten noch keine Minuten oder gar Sekunden anzeigen – deswegen nennt man sie Einzeigeruhren.

Preisgekrönte Projekte
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