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Die Honigbiene

Sie liefert uns Honig und Wachs, bestäubt unsere Nutzpflanzen und ist der Inbegriff des Fleißes – die Honigbiene. Die Leistungen der Bienen bringen uns immer wieder aufs Neue zum Staunen. Honigbienen gehören zu den sozialen Insekten. Sie leben in großen Völkern zusammen, die fast wie ein eigener Organismus funktionieren. Folge uns in die faszinierende Welt der Bienen und lerne ihr Verhalten besser kennen!

Das Bienenvolk besuchen

Die interaktive Animation "Honigbiene" bietet den Schülerinnen und Schülern einen umfassenden Einblick in das Leben rund um einen Bienenstock. Auf anschauliche wie auch humorvolle Weise kann man sich Wissenswertes über die fleißigen Insekten aneignen.

Funktionsweise der Honigbienen-Interaktivität

Mit dem Start der interaktiven Animation wird das Hauptmenü aufgerufen, in dem sich drei emsige Bewohner des Bienenvolks, ein prall gefüllter Honigeimer und ein Bienenstock befinden. Fährt man mit der Maus darüber, erkennt man, dass sich dahinter fünf Programmpunkte verbergen:

Detailansicht der interaktiven Animation: Arbeitsbienen auf einer Wabe

Die Arbeiterin ist mit großem Abstand die häufigste Bienenform im Stock.

  • Fortpflanzung und Arbeitsteilung
  • Mensch und Biene
  • Temperaturregelung im Bienenstock
  • Verteidigung
  • Kommunikation

Per Mausklick gelangt man in die Untermenüs, die witzige Animationen, reichhaltiges Bildmaterial und spannende Info-Texte rund um das Thema Honigbienen bieten! Mithilfe des Bienenstock-Buttons kann man jederzeit zurück zum Hauptmenü kehren. Mit dem Pfeil-Symbol greift man auf die vorige Szene zurück.

Über den grünen Info-Button lässt sich eine Leiste mit hilfreichen Tipps aus- beziehungsweise einklappen.

1. Fortpflanzung und Arbeitsteilung

Klickt man auf die fleißig kehrende Biene, gelangt man in das Untermenü "Fortpflanzung und Arbeitsteilung". Dort wird man von drei verschiedenen Bienen begrüßt: einer Arbeiterin, der Königin und einer Drohne.

Detailansicht der interaktiven Animation: Larvenfütterung

Etwa vom vierten Tag an kümmert sich die junge Arbeitsbiene um die Versorgung der Brut.

Bienen sind soziale Insekten, die in einem Staatsgebilde leben. Der Bienenstaat setzt sich aus drei verschiedenen Bienenwesen zusammen - der Königin als Oberhaupt, den männlichen Drohnen und den Arbeiterinnen. Die meisten Aufgaben im Stock werden von der großen Masse der Arbeiterinnen ausgeführt.

Arbeiterin

Um mehr über das Leben der Arbeitsbienen zu erfahren, muss man die Arbeiterin anklicken. Neben einem ausführlichen, bebilderten Info-Text erhält man hier ein interaktives Balkendiagramm, in dem die Lebensphasen aufbereitet sind. Klickt man diese Balken an, starten Animationen, die auf anschauliche und witzige Weise die jeweilige Lebensphase der Arbeitsbiene verdeutlichen.

Folgende Arbeitsphasen werden dargestellt: Schlupf, Fütterung der Larven, Fütterung der Artgenossen, Wabenbau als Innendienst, Futterabnahme, Wächter, Außendienst und Tod.

Detailansicht der interaktiven Animation: Bienenkönigin

Eine Königin wurde vom Imker markiert. Sie ist auffallend größer als die Arbeiterinnen.

Bienenkönigin

Der Klick auf die Bienenkönigin führt zu einem Informationstext und Bildmaterial. Hier kann man mehr über die "Chefin des Bienenstaates" erfahren: unter anderem, dass sie als einziges fruchtbares Weibchen im Stock für den Fortbestand und die Vermehrung des Volkes sorgt. Vom Frühjahr bis zum Spätsommer legt sie pro Tag etwa 1500 Eier. Während dieser Zeit wird sie von den Arbeiterinnen versorgt, mit denen sie auf chemischem Wege über Pheromone kommuniziert.

Drohne

Auch hinter der Comic-Drohne verbergen sich wissenswerte Informationen! Klickt man die Figur an, kann man beispielsweise erfahren, dass die männlichen Bienen aus unbefruchteten Eiern entstehen. Die einzige Aufgabe im Leben der Drohnen ist die Befruchtung von Königinnen. Anatomisch unterscheiden sich die männlichen Bienen von den Arbeiterinnen durch ihre großen Augen und das Fehlen eines Stachels. Ihr Geruchssinn ist besonders empfindlich für die Pheromone der Jungköniginnen.

2. Mensch und Biene

Detailansicht der interaktiven Animation: ein Glas mit Pollen

Allergiker müssen beim Verzehr von Pollen vorsichtig sein.

Klickt man den Eimer mit goldgelbem Honig an, gelangt man zu einem weiteren Auswahlmenü. Hier kann man sich in Form von ausführlichen Info-Texten, Bildmaterialien und kurzen Wissensfilmen über die Produkte der Bienen informieren. Denn der süße Honig ist nicht das Einzige, was wir von den Bienen bekommen!

Pollen

Die Bienen sammeln auf den Blüten der Blumen vor allem Nektar, die Grundlage des Honigs. Aber auch Pollen ist für die Bienen eine unverzichtbare Nahrungsquelle, denn er enthält viel Eiweiß. Ohne Pollen könnten die Bienen ihre Larven nicht aufziehen. Der hohe Eiweißanteil des Pollens macht ihn auch für die menschliche Ernährung wertvoll. Zudem enthält er Fette, Vitamine und Mineralstoffe.

Bienengift

Manche Menschen reagieren auf das Bienengift allergisch, sie können einen gefährlichen Schock bekommen. Für die meisten Menschen ist das Gift aber harmlos, auch wenn es ganz schön wehtut. In der Medizin wird das Gift in geringer Dosis zur Schmerzbehandlung eingesetzt, zum Beispiel bei Rheuma oder Nervenerkrankungen.

Detailansicht der interaktiven Animation: Honigernte

Prall mit Honig gefüllte Wabenzellen, bei denen der Wachsdeckel entfernt wurde.

Gelée Royal

Die medizinischen Wirkungen von Gelée Royal beim Menschen sind durchaus umstritten. So soll die regelmäßige Einnahme dieser Substanz den Blutdruck und den Blutzuckerspiegel positiv beeinflussen, außerdem wird ihm eine krebshemmende Wirkung nachgesagt. Unbestritten ist dagegen sein hoher Vitamin- und Mineralstoffgehalt.

Honig

Der süße Honig ist das bekannteste und beliebteste Produkt der Bienen. Als Süßungsmittel oder Brotaufstrich und sogar als Heilmittel wird Honig seit Jahrtausenden vom Menschen genutzt.

Detailansicht der interaktiven Animation: Bienen verteilen Propolis

Propolis besteht zum großen Teil aus pflanzlichen Harzen.

Propolis

Für die Herstellung von Propolis sammeln die Bienen Harz bestimmter Baumarten, dem Sekrete aus den Speicheldrüsen, Bienenwachs und weitere Substanzen hinzugefügt werden. Medizinisch wird Propolis bei Atemwegserkrankungen eingesetzt. Äußerlich kann es auch zur Wundbehandlung verwendet werden.

Bienenwachs

Das Bienenwachs ist neben dem Honig das bekannteste von uns genutzte Produkt der Bienen. Ihnen dient Wachs vor allem als ideales Baumaterial für die Waben, in denen Honig und Pollen gespeichert werden oder die Brut aufgezogen wird.

3. Temperaturregelung im Bienenstock

Detailansicht der interaktiven Animation: eine Heizerbiene in Aktion

Zwischen den Brutzellen sind leere Zellen eingestreut, die bei kühler Witterung von sogenannten „Heizerbienen“ besetzt werden. Äußerlich völlig inaktiv, laufen sie in Wirklichkeit auf Hochtouren.

Möchte man Wissenswertes über die Temperaturregelung im Bienenstock erfahren, muss man auf den großen Bienenstock im Hintergrund klicken.

Im Bienenstock wird die Temperatur sehr genau reguliert. Vor allem die empfindlichen Bienenlarven mögen es während ihrer Entwicklung weder zu heiß noch zu kalt. Sie brauchen in dieser Phase etwa 35 Grad Celsius Umgebungstemperatur. Mit verblüffenden Tricks schaffen es die Bienen, diesen Wert im Stock erstaunlich konstant zu halten.

Das kann man selbst erproben: Dazu muss man den Regler am Thermometer in den kühlen oder warmen Bereich bewegen. Wie werden die Bienen wohl reagieren? Das kann man in zwei originellen Animationen erfahren!

4. Verteidigung

Detailansicht der interaktiven Animation: Eine Biene verteilt Propolis.

Um die Ausbreitung von Keimen zu verhindern, verteilen die Bienen im gesamten Stockbereich eine Schicht von Propolis. Diese Substanz hat eine antibakterielle Wirkung.

Um Informationen zur Verteidigung des Bienenvolks zu erhalten, muss man auf die strammstehende, mit einem Speer bewaffnete Biene klicken.

Obwohl Bienen sehr wehrhafte Tiere sind, haben auch sie eine Reihe von Feinden. Dazu gehören Fressfeinde, aber auch Krankheitserreger, die sich im Bienenstock ausbreiten können. Mit ganz unterschiedlichen Strategien wissen sich die Bienen aber zu wehren.

Das Untermenü der Thematik "Verteidigung" gliedert sich in vier Bereiche, welche durch die vier Gefahren-Verkehrszeichen symbolisiert werden: Angriff einer Hornisse, Angriff einer Maus, Verteidigung gegen Keime und der Mensch als Feind. Klickt man auf die Schilder, kann man sich witzige Animationen ansehen und erhält darüber hinaus bebilderte Informationstexte.

5. Kommunikation

Hinter der Biene, die ganz rechts mit einem Schild in der Hand steht, verbirgt sich eine unterhaltsame Interaktivität: der Bienentanz!

Detailansicht der interaktiven Animation: Startbild der Bienentanz-Interaktivität

In der Bienentanz-Interaktivität kann man Wissenswertes über die Kommunikation von Bienen erfahren.

Honigbienen haben eine besonders elegante Form der Sprache entwickelt. Hat eine Arbeiterin eine reiche Futterquelle entdeckt, "erzählt" sie daheim im Stock ganz aufgeregt davon - dabei summt sie aber nicht nur, nein, sie tanzt auch noch! Mal einen einfachen Rundtanz, mal den schwierigen Schwänzeltanz.

Im unteren Teil der Interaktivität kann man zwischen drei Programmpunkten wählen: dem Rundtanz, dem Schwänzeltanz und einem Quiz.

Rundtanz

Wenn die Futterquelle weniger als ungefähr 100 m vom Stock entfernt ist, tanzt die Biene einen Rundtanz: Er gibt keine Auskunft über die genaue Entfernung und Richtung der Futterquelle. Nur, dass sie sich in nächster Nähe des Bienenstockes befindet.

Je länger und intensiver die Biene tanzt, desto besser ist die Futterquelle. Zwischendurch gibt sie den anderen Bienen eine Kostprobe des Nektars.

Detailansicht der interaktiven Animation: eine Biene tanzt einen Rundtanz

Mit dem Rundtanz weist die Biene auf eine Futterquelle in unmittelbarer Umgebung hin.

Der Schwänzeltanz

Ist die Futterquelle weit vom Stock entfernt, gibt die Tänzerin auch Auskunft über Entfernung und Richtung, in der die Futterquelle liegt. Dazu tanzt die Biene einen Schwänzeltanz. Je länger die gerade Linie ist, entlang der sie schwänzelt, desto weiter ist die Futterquelle entfernt.

Während die Biene ihren Schwänzeltanz aufführt, ist sie eng umgeben von ihren Stockgenossinnen, die so jede Bewegung mitbekommen. Die Geschwindigkeit, mit der sie auf einem Halbkreis zurückläuft, gibt Auskunft über die Qualität der Futterquelle.

Mit der Richtung, in der sie schwänzelt, informiert die Biene ihre Stockgenossinnen über die Lage der Futterquelle in Bezug zum Sonnenstand.

Quiz

Im Quiz kann man testen, ob man die Tanzsprache der Bienen versteht. Die Bienen tanzen dem Kandidaten was vor, dass es nur so summt und brummt! Per Multiple Choice muss man jeweils zwischen drei Antworten wählen. Da heißt es, einen kühlen Kopf zu bewahren!

Preisgekrönte Projekte
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