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Schematische Darstellung der Berliner Mauer in den 70er Jahren

Absolute Sperrzone

Wachtürme aus Beton, Signalzäune, Sperrgräben, Todesstreifen – ein Szenario, das für uns kaum vorstellbar ist, war noch vor wenigen Jahrzehnten für viele Menschen bitterer Alltag. Wie genau die Wachanlagen der Berliner Mauer in den 70er Jahren aufgebaut waren, kann man hier interaktiv erleben.

Interaktive Berliner Mauer starten

Ab 1962 wird ein drei bis vier Meter breiter, asphaltierter Kolonnenweg angelegt. Es ist der Transport- und Patrouillenweg der Grenztruppen. Hier können sie mit speziell lärmgedämpften Fahrzeugen entlang der Mauer patrouillieren. Sinn des Kolonnenwegs ist es, den Grenzposten die Möglichkeit zu geben, bei Anzeichen für "Grenzdurchbrüche" schneller am Ort des Geschehens zu sein.

Bedienungshinweise

Detailaufnahme der
Animation: Lichtstraße

Die Lichtstraße leuchtet den Handlungsraum der Grenztruppen aus, vor allem den Kontrollstreifen. Die Gesamtlänge beträgt 177 Kilometer.

Das Erkunden der interaktiven Berliner Mauer ist ganz einfach. Man muss einfach mit der Maus über den Bildschirm fahren. Aktive Elemente wie beispielsweise die Lichtstraße, die Beobachtungstürme oder der Grenzsignalzaun färben sich beim Darüberfahren Orange ein. Mit einem Doppelklick auf die aktive Fläche können nähere Informationen zu den einzelnen Elementen der Berliner Mauer aufgerufen werden.

Der Ausbau der Mauer

Mit dem Mauerbau in Berlin ist 1961 das letzte Schlupfloch zwischen Ost- und Westdeutschland geschlossen. In den folgenden Jahren wird sowohl die Sektorengrenze in Berlin auch die innerdeutsche Grenze immer weiter ausgebaut. Beide Grenzanlagen werden jetzt gemeinhin als „die Mauer“ bezeichnet.

Detailaufnahme der Animation:  Informationstext zur Hinterlandmauer

Per Doppelklick kann man sich weiterführende Informationen zur Berliner Mauer aufrufen – wie hier im Beispiel einen Infotext und eine Fotografie zur Hinterlandmauer.

Wer über die Grenze in den Westen will, riskiert sein Leben. Auf Flüchtende wird geschossen. Zwischen 1961 und 1989 verlieren über 700 Menschen ihr Leben bei einem Fluchtversuch; davon mehr als 150 durch Todesschüsse und Minenexplosionen. Trotzdem gelingt vielen auch immer wieder die Flucht.

Sie ist im Prinzip folgendermaßen aufgebaut: Auf DDR-Gebiet wird zwischen einer knapp vier Meter hohen Betonmauer und einem Hinterlandszaun ein beleuchteter Grenzgürtel geschaffen, der sogenannte Todesstreifen. Wachtürme aus Beton, Signalzäune, Sperrgräben für Fahrzeuge und Hundelaufanlagen entstehen.

Preisgekrönte Projekte
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