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Film: Kalte Zeiten

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Die Kälte ist eingebrochen im Schwarzwald. Die Boros tragen mehrere Schichten Kleider übereinander und halten sich möglichst nur im Haus auf. Aber ganz können sie die Kälte nicht meiden: Die Familie braucht Brennholz. Das ist lebenswichtig auf dem Hof. Ohne Feuer gibt es kein warmes Essen und keine warme Stube. Zum Holzschlagen geht es in den verschneiten Wald, der Winter ist die beste Zeit für die Waldarbeit. Um die Wintermonate zu überstehen braucht eine Bauernfamilie das Holz sehr vieler Bäume. Aber die Arbeit mit der Axt ist mühsam und die Kälte beißt. Ein historischer Rückblick zeigt, wie der Schwarzwald seit Jahrhunderten als Holzlieferant genutzt wird. In der Vorratskammer werden währenddessen die Krautfässer geöffnet. Gott sei Dank sind nur wenige der Vorräte schlecht geworden. Trotzdem – nach einigen Wochen Krautessen, haben die Familienmitglieder großen Appetit auf etwas anderes, etwas Frisches: auf Hühnerfleisch. Aber dafür müssen sie selbst ihre Tiere schlachten, es gibt 1902 hier keinen Metzger, der fertig abgepackte Hühnchen verkauft. Ganz wohl fühlt sich keiner der Boros dabei, aber sie entscheiden sich gemeinsam dafür. Auch die Kinder nehmen an der langwierigen Schlachtprozedur teil. Nach diesem Winter ist die Zeitreise der Boros beendet. Während sie in das Berlin des 21. Jahrhunderts zurückkehren, hätte das Leben einer Schwarzwaldfamilie im Jahr 1902 einen ganz anderen Verlauf genommen. Von den Kindern hätte nur der Sohn als Erbe auf dem Hof bleiben können, die Mädchen hätten geheiratet oder als Magd gearbeitet. Der Kampf ums tägliche Überleben und den Erhalt des Hofes wäre über die Jahre nicht leichter geworden.

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