Navigationshilfe:

Film: Auf Vorrat

Info:

Zum Abspielen des Videos muß JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Microsoft Internet Explorer älter als Version 8 wird nicht unterstützt.

Wintervorräte anlegen: das ist auf dem Hof die wichtigste Arbeit im Sommer und Herbst. Noch liefert die Natur das meiste, was die Familie benötigt. Und die Boros müssen versuchen, ihr Obst und Gemüse mit den damaligen Methoden haltbar zu machen. Vor allem Sauerkraut wird hergestellt. Das soll im Winter die lebensnotwenigen Vitamine liefern. Eine Tiefkühltruhe gibt es noch nicht. Dörren, Saften, Räuchern oder Einsalzen stehen traditionell zur Wahl. Dabei gab es zu Beginn des 20. Jahrhunderts schon revolutionäre Neuerungen in der Konservierungstechnik. Im historischen Rückblick wird die Erfindung der Weckgläser vorgestellt. Abgekocht und in den mundgeblasenen Gläsern luftdicht verschlossen, sind die Lebensmittel auf Monate haltbar. Leider sind die Gläser für eine durchschnittliche Bauernfamilie viel zu teuer. Darum stapeln sich auf dem Hof die eingesalzenen Krautfässer. Ein wichtiges Lebensmittel auf dem Hof ist die Milch. Die Kühe werden täglich gemolken, aber ohne Kühlmöglichkeit kann man die Milch nicht aufbewahren. Sie muss rasch weiterverarbeitet werden zu Butter und Käse. Doch der selbst gemachte Käse konnte 1902 zur tödlichen Gefahr werden. Im historischen Rückblick zeigt der Film, wie Tuberkelbakterien, die damals oft ganze Rinderherden verseuchten, beim Menschen die lebensgefährliche Tuberkulose auslösten. Heute verhindern Lebensmittelgesetze und Kontrollen, dass sich Tuberkelbakterien über Milchprodukte ausbreiten können. Die Familie kann nur hoffen, dass ihre Milch in Ordnung ist und dass bei den anderen Produkten ihre Konservierungsmethoden erfolgreich sind. Nur dann sind die Vorräte auch im Winter noch genießbar.

Preisgekrönte Projekte
Preisgekrönte Projekte