Navigationshilfe:

Film: Haus und Hof

Info:

Zum Abspielen des Videos muß JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Microsoft Internet Explorer älter als Version 8 wird nicht unterstützt.

Die Familie Boro findet sich langsam ein in das Schwarzwälder Hofleben von 1902. Das Leben ist hart und voller Entbehrungen. Keine Elektrizität, kein warmes Wasser, einfaches und recht eintöniges Essen, schlechte hygienische Bedingungen, keinerlei arbeitserleichternde Maschinen. Die Bauern sind größtenteils auf Selbstversorgung angewiesen. Milch von den eigenen Kühen, Gemüse aus dem Garten, Kartoffeln vom Acker – keines dieser Lebensmittel darf wegfallen, sonst kann die Familie nicht überleben. Nur wenige Dinge erleichtern den Alltag: Streichhölzer zum Beispiel sind schon erfunden und ein echtes Luxusgut. Die Familie erkennt schnell: Nur wenn sie zusammenhalten und die Arbeit auf alle Familienmitglieder aufteilen, haben sie eine Chance den Hof erfolgreich zu bewirtschaften. Trotzdem sind sie gegen Katastrophen nicht gefeit. Die Kartoffelfäule ruiniert die Ernte. Der Vorrat wird für den Winter nun nicht ausreichen. Ein historischer Rückblick zeigt, wie im 19. Jahrhundert ganze Dörfer wegen der Kartoffelfäule auswandern mussten, um dem Hungertod zu entgehen. Manche Lebensmittel kann man auch 1902 schon kaufen. Aber das Angebot im Kolonialwarenladen ist beschränkt und für die Bauernfamilie sehr teuer. Jeder Einkauf reißt ein großes Loch in die Haushaltskasse. Der Bauernalltag von 1902 ist geprägt von vielen Sorgen.

Preisgekrönte Projekte
Preisgekrönte Projekte