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Tapetenwechsel total – zwei Familien tauschen ihre Routinen und Rituale: Die türkische Familie Altiok aus Berlin zieht ins ländliche Lübbenau, während die Spreewälder Familie Schwerdtner im Multikulti-Viertel Neukölln Fuß fassen muss. Vorstellungen und Vorbehalte, was typisch deutsch und typisch türkisch ist, haben beide Familien im Gepäck, aber natürlich auch eine gehörige Portion Neugierde auf den ungewohnten Alltag der jeweils anderen.

Zusammen mit Martin Luther war Johannes Calvin der wichtigste Reformator im 16. Jahrhundert. Anders als Luther polarisiert Calvin bis heute. Vor allem seine so genannte "Kirchenzucht" und die Lehre von der Vorherbestimmung des Menschen werden von vielen abgelehnt. Trotzdem ist sein Einfluss international größer als der von Martin Luther. Die Arbeitsethik Calvins gilt als ein Wegbereiter des Kapitalismus.

Neun von 100 Deutschen sind behinderte Menschen, einige von ihnen mehrfach und besonders schwer. Die Art der Behinderung kann sehr unterschiedlich sein: blind, taub, bewegungsunfähig, geistig behindert oder autistisch. In der Reihe „Das besondere Lernen“ werden mehrere Kinder und Jugendliche mit Behinderungen porträtiert und die schulischen und außerschulischen Anstrengungen dokumentiert, mit diesen jungen Menschen umzugehen, sie zu fördern und zu integrieren.

Welchen Einfluss im Mittelalter Klöster und Stifte hatten, lässt sich am Beispiel des Essener Doms erkennen. Die Kirche wurde 852 als Frauenstift am Hellweg gegründet und entwickelte sich in den folgenden Jahrhunderten zu einem einflussreichen Reichsstift mit vielen Ländereien. Das Besondere des Essener Doms: Hier hatten Frauen als Reichsäbtissinnen nicht nur kirchliche, sondern auch weltliche Macht über das Fürstentum um die aufstrebende Stadt Essen – und das über Jahrhunderte.

Was in der täglichen politischen Berichterstattung über den Nahostkonflikt oft zu kurz kommt, wird in dieser Sendereihe in den Mittelpunkt gerückt: der Alltag der Bevölkerung. Wie leben Israelis und Palästinenser mit der ständigen Bedrohung? Welche Schwierigkeiten haben sie tagtäglich zu bewältigen? Neben den drei Dokumentationen beleuchtet eine Chronik der Geschichte im Nahen Osten die konträren Standpunkte beider Seiten und erklärt die Ursprünge und Knackpunkte des Konflikts.
In sechs Porträts zeichnet die Sendereihe die historische Tradition der Diakonie als evangelische Sozialfürsorge nach. Die beeindruckenden Lebensgeschichten und das soziale Engagement zeigen die Verdienste der Geschilderten für ihren "Dienst" am Menschen. Gleichzeitig werden die geschichtlichen Wurzeln dieser heute so aktiven christlichen Sozialbewegung deutlich: "weil der Glaube an Jesus Christus und praktizierte Nächstenliebe zusammen gehören".

Volk, Kultur, Religions- oder Schicksalsgemeinschaft: Es gibt viele Begriffe, mit denen sich das Judentum und seine über 3000 Jahre währende Geschichte bezeichnen lassen. Geeint wurde das "auserwählte Volk" durch den Glauben an den einen Gott. Verstärkt wurde diese Verbundenheit noch durch Jahrhunderte voller Verfolgung und Diskriminierung. Doch trotz aller Widrigkeiten haben die reiche jüdische Kultur und ihre Traditionen bis heute überlebt.

Die Juden im Rheintal blicken auf eine lange Geschichte zurück. Sie kann als traurige Geschichte von Verfolgung und Vernichtung erzählt werden, aber auch als die Geschichte eines Volkes mit einer reichen kulturellen Vergangenheit. Im ersten nachchristlichen Jahrtausend verlagerte sich der Schwerpunkt der jüdischen Diaspora immer mehr vom Nahen und Mittleren Osten nach Europa. Zentrum des jüdischen Lebens waren bereits in der karolingischen Zeit die Niederungen beiderseits des Oberrheins. Als "Chasside Aschkenaze", die „Frommen Deutschlands“ entwickelten sie dort bedeutende Schulen jüdischen Glaubens und prägten das kulturelle Laben der Städte Speyer, Worms, Straßburg und Mainz entscheidend mit.

Hinter den Stadtheiligen von Köln verbergen sich Geschichten und Legenden, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Sogar das Stadtwappen Kölns wurde davon geprägt: Sowohl die heilige Ursula, die mit ihren Jungfrauen den Märtyrertod fand, ist durch elf Flammen auf dem Wappen vertreten, wie auch die Heiligen Drei Könige aus der Bibel, die durch drei Kronen symbolisiert werden. Die Heiligen waren wichtig für Köln, denn durch sie wurde die Stadt im Mittelalter bis weit über ihre Grenzen hinaus bekannt. Tausende Pilger kommen bis heute ins Rheinland um die Heiligen neu zu entdecken und zu ehren.

Wie lebten die Menschen im späten Mittelalter? Was waren ihre Wünsche, was ihre Nöte und Sorgen? Die fünf Sendungen der Reihe „Die Stadt im späten Mittelalter" vermitteln einen Eindruck vom städtischen Dasein in der Zeit um das Jahr 1500. Aufwändige Spielszenen, Dokumentationsteile und authentische Abbildungen veranschaulichen das alltägliche Leben von Handwerkern, Nonnen oder Kaufleuten. Multimedia: Zur Sendereihe ist auch eine interaktive, mehrsprachige (deutsch, englisch, französisch, türkisch) DVD-ROM bei dem Medienzentren unter der Mediennummer 6750213 erhältlich (DVD-ROM nur für PC + Begleitheft).

Ein ganz normaler Supermarkt in Köln. Jeden Tag werden hier Lebensmittel aussortiert, die nicht mehr gut sind. Bei den einen ist das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten, bei anderen ist die Verpackung beschädigt oder sie sehen einfach nicht mehr frisch aus. Sie landen in einem der Container vor dem Supermarkt. Für Hanna, Jens und Jörg ist das ein gefundenes Fressen, denn die drei gehen „Containern“. So nennen sie ihre nächtlichen Streifzüge, bei denen sie sich ihre Lebensmittel aus Containern besorgen.

Umweltcoach Albrecht Hoffmann stellt das Leben der vierköpfigen Familie Tacke auf den Kopf: Kühlschrank raus, Autoschlüssel abgegeben, Lampen im Haus entfernt. Die Familie aus Heiden wird ganz schön in die Mangel genommen. Sie hat sich freiwillig zu dem Experiment entschieden, vier Wochen ethisch korrekt zu leben. Doch die Familie hätte nie gedacht, an wie vielen Stellen sie das bisher nicht tut.

Die Erde ist nur 6000 Jahre alt und vor dem Sündenfall lebten Menschen und Dinosaurier in friedlicher Eintracht im Paradies. Eine Idee die in unserer aufgeklärten Zeit keinen Platz hat - sollte man meinen. Doch weit gefehlt: Der Anteil der Menschen, die die Evolutionstheorie für falsch halten wächst. Kreationisten glauben an die individuelle Schöpfung der Arten durch Gott, so wie sie im 1. Buch Mose beschrieben wird. Kreationismus ist vor allem in den USA weit verbreitet, aber auch in Deutschland bekommt diese Sichtweise immer mehr Zulauf. Geologen, Paläontologen und Evolutionsbiologen sind ratlos. Über Jahrzehnte haben sie zahllose, handfeste Beweise für Alter und Entstehung der Erde und die Entwicklung des Lebens zusammengetragen. Dennoch säen die Kreationisten Zweifel an den wissenschaftlichen Belegen - mit erstaunlichem Erfolg

Mit welchem Bewusstsein Kinder die Welt sehen, wird entscheidend von ihrer Religion geprägt - für einige ist dieses Leben nur eins von vielen, für andere der Schlüssel zum Paradies. Die Sendereihe zeigt anschaulich die Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam aus Sicht junger Gläubiger. Die Filme begleiten sie in ihrem Alltag, zeigen die Wurzeln und die Geschichte der Religion, die Werte und Weltbilder sowie die Bräuche und Riten.

Die Pubertät stürzt Jugendliche nicht nur in ein Gefühlschaos, sondern bereitet oft auch handfeste Probleme: das erste Mal Sex, Verhütung, das eigene „Coming Out“, ungewollte Schwangerschaft oder Aids – um nur einige Themen zu nennen. Die unterschiedlichen Sendungen dokumentieren, wie Jugendliche mit diesen und anderen Herausforderungen umgehen, zeigen Lösungswege auf und bieten viele Ansatzpunkte für spannende Diskussionen.

Anna besucht in den Ferien ihren Onkel Theobald. Als genialer Erfinder hat er die Raumzeitmaschine "Speedomat" entwickelt. Mit dieser Erfindung begeben sich die beiden in jeder der vier Folgen auf Entdeckungs- und Abenteurreise und geraten jedes Mal in eine Notsituation. Sie schicken ein Notsignal: SOS - nun sind die Kinder vor den Bildschirmen gefragt und müssen aktiv werden.
Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte". Dort heißt es in Artikel 3: "Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person." Das Recht auf Leben ist hier für jeden Menschen ohne Ausnahme zu gewähren. Damit steht die Todesstrafe im Widerspruch zu der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte". Mit zwei Sendungen zu diesem Thema und umfangreichem Begleitmaterial im Internet will das Schulfernsehen Materialien anbieten, das Thema "Menschenrechte" im Unterricht (Gemeinschaftskunde, Religion, Ethik) zu diskutierten.

Expressionistische Malerei, moderne Plastik, mittelalterliche Kirchenkunst: Die west.art Meisterwerke spiegeln eine große Bandbreite an künstlerischem Schaffen wider. In kurzen Filmen werden aus der Perspektive des Betrachters einzelne Kunstwerke vorgestellt und mit Informationen zum Künstler oder einer stilistischen Einordnung ergänzt. Im Unterricht lassen sich die Filme sowohl als Grundlage von theoretischen Betrachtungen als auch als Anregung für den eigenen Schaffensprozess einsetzen.