zum Inhalt.
zur Hauptnavigation.

Inhalt

Inhalt der Reihe

Syrien – Ein schwarzes Loch

Der damals 24-jährige Filmemacher Hubertus Koch reist Anfang 2014 nach Syrien. Sein Plan: eine Dokumentation über einen Familienvater drehen, der Hilfsgüter von Deutschland aus in ein syrisches Flüchtlingslager transportiert. Doch sein Plan ändert sich, als er im Lager ankommt und mit den unfassbaren Bedingungen dort konfrontiert wird. In den Mittelpunkt des Filmes stellt Koch nun sich selbst und wie er das Grauen im Lager und des Krieges generell erlebt.

Zurück in Deutschland stellt er die Dokumentation "Süchtig nach Jihad" auf YouTube. Der WDR wird auf den Film aufmerksam und erstellt mit Koch zusammen eine 30-minütige Version der ursprünglich über 100 Minuten langen Dokumentation. Sie trägt den Titel "Syrien – Ein schwarzes Loch". Hubertus Kochs Ziel ist es, seine Generation wachzurütteln und ihr zu zeigen, welche Auswirkungen der syrische Krieg auf die Bevölkerung hat. Für seinen unverstellten und authentischen Stil erhielt Hubertus Koch Anfang 2016 den Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises.

Die Unterrichtsmaterialien in diesem Wissenspool thematisieren in erster Linie die Sprache im Film und die Darstellungsform der Reportage, nicht den Krieg in Syrien.