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Hintergrund: Grönland

(Quelle: SWR)

Grönland ist die größte Insel der Welt. Sie gehört zu Dänemark und liegt am Polarkreis. Von ihrem nördlichsten Punkt aus sind es nur 740 km bis zum Nordpol. Die Insel ist 2.670 km lang und 1.050 km breit, und etwa vier Fünftel des Landes sind von einer bis zu 3 km dicken Eiskappe bedeckt, deren Gletscher Schmelzwasser abgeben.

Das Klima ist arktisch: die Temperaturen liegen zwischen durchschnittlich – 20° C im Winter und + 10° C im Sommer. Während die Ostküste sechs Monate im Jahr mit einer dicken Eisschicht bedeckt ist, bleibt die Südwestküste aufgrund der warmen Meeresströmungen die meiste Zeit des Jahres eisfrei. Durch die Klimaerwärmung schmilzt das Eis schneller und zieht sich immer weiter zurück.

Grönland hat etwa 56.700 Einwohner. Die meisten von ihnen leben in der Hauptstadt Nuuk und 17 weiteren, kleinen Städten. Die Menschen, die nicht in Städten wohnen, leben hauptsächlich vom Fischfang und der Robbenjagd. Doch immer mehr von ihnen suchen Arbeit vor allem in der Hauptstadt, weil sie vom Fischen und Jagen nicht mehr leben können. Es gibt keine Straßenverbindungen zwischen den Städten. Man erreicht sie per Schiff, aber vor allem per Hubschrauber oder Flugzeug.

Grönland besitzt wichtige Bodenschätze wie Kohle, Blei und Silber, Gold und Öl. Sie werden jedoch wenig ausgebeutet, weil sie wegen des Eises schwer zugänglich sind, und stellen 7 % der Exportgüter dar. Über 85% aller Exporte sind Krabben und Fisch. Da fast alle Produkte des täglichen Lebens eingeführt werden, übersteigen die Importe die Exporte.

(Quelle: SWR - Screenshot aus der Sendung)

Weitere Informationen zu Grönland finden sich im Schwerpunkt „Polarregionen“ von Planet Wissen, siehe „Links“.