Verwandte
Filmbegriffe

Drehbuch

Die schriftliche Vorlage für einen (Spiel-)Film ist das Drehbuch. Es ist die Anleitung für die Regie, die Schauspielerinnen und Schauspieler sowie die anderen am Film Beteiligten und enthält alle wichtigen Informationen. Die Schauspieler entnehmen dem Drehbuch, was sie in welcher Szene sagen müssen, was sie dabei machen sollen und wie sie aussehen. Bei Dokumentarfilmen arbeitet man eher mit einem Drehplan oder einem Drehkonzept. Darin wird festgelegt, welche Aufnahmen gebraucht werden, wo und was zu welcher Tageszeit gedreht wird, wer interviewt wird und welche Ausrüstung dafür nötig ist.

Exposé

Unter einem Exposé (französisch für "Entwurf" oder "Darlegung") versteht man die Inhaltsangabe eines Films. Die Regisseurin oder  der Regisseur beschreibt darin die Handlungsstränge der Geschichte und stellt die wichtigsten Charaktere vor. Dort steht auch, wann und wo die Geschichte spielen soll und wie der Film ausgeht. Hier wird der rote Faden deutlich. Mit dem Exposé wollen Filmemacherinnen und Filmemacher Redaktionen, Produzenten oder Geldgeber von ihrer Idee überzeugen.

Recherche

Bevor ein Film entsteht, sammelt die Autorin oder der Autor oder die Filmemacherin oder der Filmemacher Informationen zum Thema. Die systematische Suche nach Informationen nennt man Recherche. Das kommt aus dem Französischen und bedeutet "suchen nach ...". Wer recherchiert, beurteilt die Informationen auch und stellt sich Fragen wie: Ist das Thema interessant und wichtig? Warum ist es das? Die Recherche für einen Film kann manchmal Jahre dauern.

Synopsis

Am Anfang jedes Filmprojekts schreibt die Filmemacherin oder der Filmemacher einen Text, der die Filmidee vorstellt und in wenigen Sätzen beschreibt, was im Film passiert. Diese kurze und knappe Zusammenfassung nennt man Synopsis. Redakteurinnen und Redakteure, Produzentinnen und Produzenten sowie Sponsoren bekommen die Synopsis, damit sie wissen, worum es im Film überhaupt gehen soll. Auch für Journalisten und Journalistinnen ist sie hilfreich, wenn sie über den Film berichten wollen. Die ausführliche Fassung ist das Exposé.

Treatment

Haben die Filmemacher und Filmemacherinnen zum Beispiel Geldgeber und Redaktionen von ihrer Filmidee überzeugt, entwickeln sie das Exposé zum Treatment weiter. Darin beschreiben sie die vollständige Handlung des Films. Im Treatment beschäftigen sich die Filmemacherinnen und Filmemacher häufig schon mit Details der Produktion, zum Beispiel, ob sie eine spezielle Beleuchtung einsetzen wollen. Wer ein Treatment liest, kann sich danach im besten Fall den Film in Gedanken schon vorstellen. Es ist die Grundlage für das Drehbuch bzw. den Drehplan.