Amerikanisch

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Brennweite

Die Entfernung zwischen der Linse im Objektiv der Kamera und dem Film (bei elektronischen Kameras: dem Chip) bezeichnet man als Brennweite. Sie wird in Millimetern angegeben und ist entscheidend dafür, welcher Bildausschnitt aufgenommen wird. Benutzt der Kameramann ein Weitwinkelobjektiv mit kurzer Brennweite, wird ein großer Bildausschnitt aufgenommen, wie etwa bei der Totalen. Die Tiefenschärfe des Bildes ist dann hoch, das heißt, Vorder- und Hintergrund sind scharf zu erkennen. Verwendet er ein Teleobjektiv mit langer Brennweite, holt er das gefilmte Objekt näher ran. Die Tiefenschärfe ist gering, der Hintergrund erscheint dann unscharf und das Objekt scharf.

Detail

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Dolly

Ein Kamerawagen, mit dem man weiche Kamerafahrten machen kann, nennt man Dolly. Manche Dollys fahren auf Schienen und sehen aus wie Mini-Waggons, andere werden auf Skate-Rollen bewegt. Meist gibt es Assistenten, die Kamerabühnenleute, die die Dollys schieben oder ziehen müssen während die Kamera filmt – eine anstrengende Arbeit.

Einstellungsgröße

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Groß

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Halbnah

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Halbtotale

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Kamerabewegung

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Kamerafahrt

Bei der Kamerafahrt verharrt die Kamera nicht an einer Stelle, sondern bewegt sich, meist auf einem Dolly. Eine solche Fahrt kann dann eingesetzt werden, wenn eine Bewegung begleitet werden soll. Es gibt verschiedene Varianten der Kamerafahrt. Bei der Ranfahrt bewegt sie sich auf den gefilmten Gegenstand zu, bei der Rückfahrt von ihm weg. Bewegt sie sich an einem Objekt vorbei, nennt man das Seitfahrt. Von der Parallelfahrt spricht man, wenn die Kamera ein Objekt begleitet, das sich selbst bewegt.

Kameramann, Kamerafrau

Die Filmidee in Bildern umzusetzen, ist Aufgabe der Kameraleute. Sie legen die Kameraeinstellung und –perspektive fest, entscheiden über Kamerafahrten oder –schwenks und über die Art des Lichts. Je nach Regisseurin oder Regisseur haben Kameraleute mehr oder weniger Einfluss auf die Bildgestaltung. Bei großen Filmproduktionen arbeitet die Kamerafrau oder der Kameramann nicht alleine, sondern wird von Kamera-Assistenten unterstützt.

Makro-Einstellung

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Mikro-Einstellung

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Nah

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Schärfeverlagerung / Schärfeverteilung

Bei der Schärfeverlagerung ändert der Kameramann die Schärfe von einem Objekt im Hintergrund auf eines im Vordergrund oder umgekehrt. Dieser Trick ist ein Gestaltungsmittel im Film und lenkt die Aufmerksamkeit. Ein Beispiel: Eine Person sucht verzweifelt ihre Schlüssel. Der Moment, in dem sie die Schlüssel entdeckt, kann mit einer Schärfeverlagerung spannend inszeniert werden: Der Zuschauer sieht die Person im Hintergrund ein Zimmer betreten. In dem Moment, in dem die Person in Richtung Kamera blickt, verlagert sich die Schärfe auf einen Tisch im Vordergrund – dort liegt der Schlüsselbund.

Schwenk

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Stativ

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Supertotale

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Tiefenschärfe / Schärfentiefe

Die Tiefenschärfe, oder auch Schärfentiefe, beschreibt, welcher Bereich bei einer Einstellung scharf und welcher unscharf ist. Filmt die Kamera einen Jungen auf einem Schulhof, so sind bei großer Tiefenschärfe alle anderen Kinder und die Schule scharf und gut zu erkennen. Bei einer kleinen Tiefenschärfe verschwimmt alles drumherum, die anderen Kinder und die Schule werden zu einem bunten Farbfleck. Nur der Junge ist ganz deutlich zu erkennen. Kameramann oder Kamerafrau müssen dazu die Blende und die Brennweite an der Kamera so einstellen, dass das Bild genau die gewünschte Wirkung hat.

Totale

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Weitwinkel- & Teleobjektiv

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Zoom

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