Abblende / Aufblende

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Einstellung

Sprechen Filmleute von der Einstellung, meinen sie damit am Stück gefilmte Bilder. Die Einstellung ist die kleinste Einheit eines Films. Will der Regisseur oder die Regisseurin zum Beispiel einen Film über seine oder ihre Großmutter drehen, so könnte eine Einstellung das Bild sein, das eine alte Frau im Park auf einer Bank sitzend zeigt. Im Schnitt schneiden Cutterinnen und Cutter dann die unterschiedlichen Einstellungen hintereinander.

Sequenz

Mehrere Szenen zusammen nennt man Sequenz. Eine Sequenz aus einem Film über eine Familie könnte zum Beispiel einen Ausflug in den Park beschreiben. Eine Sequenz könnte dann zum Beispiel so aussehen: die Familie beim Füttern der Tauben im Park (Szene1), beim Spielen auf dem Spielplatz (Szene2), beim Picknick (Szene 3) und beim Ballspielen auf dem Rasen (Szene 4). Die nächste Sequenz könnte dann erzählen, wie die Familie einige Tage später zuhause Besuch von der Oma bekommt.

Szene

Eine Szene besteht meistens aus mehreren Einstellungen, die durch eine  Handlung miteinander verbunden sind: am gleichen Ort, zur gleichen Zeit, mit den gleichen Personen. Die einzelnen Einstellungen einer Szene werden dabei meist in verschiedenen Einstellungsgrößen gedreht. In einem Film über eine alte Frau zum Beispiel könnte eine Szene so aussehen: Sie sitzt auf einer Bank im Park (halbtotal), zieht einen Beutel mit Brot aus ihrer Handtasche (halbnah), bröselt das Brot klein (nah) und füttert dann mit den Krumen die Tauben (halbtotal).