Anschlussfehler

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Autor, Autorin

Als Autorin oder Autor bezeichnet man den Verfasser oder Urheber eines Werkes. Autoren müssen nicht immer nur Romane oder Sachbücher schreiben. Auch wer ein Theaterstück, ein Drehbuch oder ein Exposé für einen Dokumentarfilm schreibt, wird Autor genannt. Bei Dokumentarfilmen und kurzen Fernseh-Magazinbeiträgen übernehmen die Autorinnen und Autoren des Films oft auch die Regie.

Beleuchter, Beleuchterin

Für das rechte Licht am Drehort sorgen die Beleuchterinnen und Beleuchter. Sie richten die Lichtanlagen ein, bedienen sie und kümmern sich auch um die Pflege und Reparatur der Scheinwerfer. Die Beleuchter arbeiten eng mit den Kameraleuten zusammen, bei denen die künstlerische Verantwortung für das richtige Licht liegt. Mit Licht lassen sich unterschiedliche Stimmungen erzeugen – von heiter bis gruselig. Viele Schatten zum Beispiel können spannungssteigernd wirken.

Blende

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Cutterin, Cutter

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Director's Cut

Ein Film bekommt den Zusatz "Director's Cut", wenn die Regisseurin oder der Regisseur die Originalfassung des Films nach der Veröffentlichung noch einmal verändert hat. Die Gründe dafür sind vielfältig: Manchmal sind Regisseurinnen oder Regisseure unzufrieden, wie der Film zusammengeschnitten wurde, welche Szenen drin sind und wie der Film endet. Denn bei vielen Kinoproduktionen haben die Produzenten das letzte Wort und für die ist wichtig, was sich an der Kinokasse gut verkauft. Manchmal wollen die Regisseurinnen und Regisseure auch einfach Szenen, die im Kino nicht zu sehen waren, doch wieder im Film haben. Ein "Director's Cut" erscheint meist erst Jahre nach den Kinostart.

Filmemacherin, Filmemacher

Filmemacherinnen oder Filmemacher und Regisseurinnen oder Regisseure haben die künstlerische Leitung bei der Produktion eines Films. Sie entscheiden, wie der Inhalt in Bild und Ton umgesetzt wird, und koordinieren das Zusammenwirken aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter –  von den Dreharbeiten bis zum Schnitt. Regisseure oder Filmemacher müssen in allen Phasen den Überblick über die Produktion behalten. Filmemacher haben in der Regel auch die Idee zu einem Film. Regisseure können, wie bei Spielfilmen, auch fertige Drehbücher realisieren.

Harter Schnitt

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Jump cut

Der Jump cut ist ein Bildsprung. Dabei werden aus einer Einstellung, die eine kontinuierlich ablaufende Bewegung zeigt, Teile heraus geschnitten, so dass rhythmische Bildsprünge entstehen. Das kann Zuschauer irritieren, aber auch Aufmerksamkeit wecken und das Tempo steigern. Ein Beispiel: drei Cowboys auf dem Weg zum Duell. Sie gehen langsam die Straße entlang auf die Kamera zu. Setzt der Cutter im Schnitt Jump cuts ein, so sieht man im fertigen Film die Cowboys zuerst weit entfernt, dann plötzlich näher und am Schluss ganz nah vor der Kamera.

Kameramann, Kamerafrau

Die Filmidee in Bildern umzusetzen, ist Aufgabe der Kameraleute. Sie legen die Kameraeinstellung und –perspektive fest, entscheiden über Kamerafahrten oder –schwenks und über die Art des Lichts. Je nach Regisseurin oder Regisseur haben Kameraleute mehr oder weniger Einfluss auf die Bildgestaltung. Bei großen Filmproduktionen arbeitet die Kamerafrau oder der Kameramann nicht alleine, sondern wird von Kamera-Assistenten unterstützt.

Kostümbildner, Kostümbildnerin

Die komplette Kostümausstattung eines Films, also sämtliche Kleidungsstücke und Accessoires wie Hüte, Handtaschen oder Hosenträger, nennt man Kostümbild. Zuständig dafür ist die Kostümbildnerin oder der Kostümbildner. Im Dokumentarfilm gibt es – außer beim Doku-Drama – kein Kostümbild, denn es soll sich ja niemand verkleiden.

Parallelmontage

Die Parallelmontage kommt zum Einsatz, wenn im fertigen Film zwei oder mehr Handlungen gezeigt werden sollen, die zur gleichen Zeit ablaufen. Dabei werden einzelne Einstellungen aus den jeweiligen Handlungen abwechselnd aneinander geschnitten – das sorgt beim Zuschauer für Spannung. So könnte in einem Fußball-Film die Szene "Das entscheidende Spiel" als Parallelmontage so aussehen: Menschen strömen ins Stadion – In der Kabine ziehen sich die Spielerinnen um – Auf den Rängen singen die Fans – Der Trainer schwört in der Kabine die Mannschaft auf das Spiel ein – Die Stadionsprecherin verliest die Aufstellung.

Produzentin, Produzent

Die Produzentinnen oder Produzenten sind vor allem für die Finanzierung des Films zuständig. Sie besorgen Geldgeber oder strecken selber das Geld für den Film vor. Die Produzenten bestimmen auch, wer wie viel Geld verdient und achten darauf, dass die Filmproduktion das Budget nicht sprengt. Sie reden bei der Drehbuchentwicklung mit, weil sie wissen, was den Geldgebern wichtig ist. Oft schauen sie sich nach einem Drehtag das Rohmaterial an und kontrollieren, ob das Material für den Film brauchbar ist.

Redakteur, Redakteurin

Redakteurinnen und Redakteure arbeiten vor allem für Fernsehsender und Filmproduktionsfirmen. Sie tragen die Verantwortung für den Inhalt eines Films oder Beitrags. Sie achten darauf, dass die Informationen im Film sachlich richtig sind und dass der Film oder Beitrag für die Zuschauer und Zuschauerinnen ansprechend und verständlich ist. Die Redakteure begleiten die Produktion und übernehmen die Endkontrolle des Films oder Beitrags. Häufig wirken sie auch bei der Entstehung des Drehbuchs mit.

Redaktion (Fernsehen)

Die Redakteurinnen und Redakteure entscheiden bei den Fernsehanstalten über die Inhalte der Sendungen. Sie recherchieren mögliche Themen und überlegen, wie diese Themen fürs Fernsehen umgesetzt werden können. Wenn ein Redakteur für einen Film "die Redaktion hat", bedeutet das, dass er die Produktion begleitet und die Verantwortung für die Richtigkeit der Fakten hat.

Regisseur, Regisseurin

Beim Film haben die Regisseurinnen oder Regisseure und/oder die Filmemacherinnen oder Filmemacher die künstlerische Leitung. Sie entscheiden, wie der Inhalt in Bild und Ton umgesetzt wird, und koordinieren das Zusammenwirken aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter –  von den Schauspielern über die Kameraleute bis zum Schnitt. Regisseure oder Filmemacher müssen in allen Phasen den Überblick über die Produktion behalten.

Schnitt

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Schnitt (Magazinsendung)

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Schnittrhythmus

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Schuss-Gegenschuss

Um ein Gespräch zu filmen, wird oft mit Schuss-Gegenschuss gearbeitet. Dabei wechselt die Kamera die Position und schaut bei einem Gespräch abwechselnd der einen, dann der anderen Person ins Gesicht. Dabei muss die Blickrichtung der Personen zusammenpassen: Schaut die eine nach rechts aus dem Bild heraus, muss die andere nach links blicken. Die Einstellungsgröße sollte gleich sein, damit der Zuschauer nicht verwirrt wird. Der Schuss-Gegenschuss kann auch anders eingesetzt werden: Eine Person geht von der Kamera weg um eine Häuserecke (Schuss), im nächsten Bild ist die Person um die Ecke gebogen und läuft auf die Kamera zu (Gegenschuss).

Sound Designer, Sound Designerin

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Tonmeisterin, Tonmeister

Die Tonmeisterin oder der Tonmeister ist für den Ton im Film zuständig. Dazu gehören nicht nur Dialoge, sondern auch alle anderen Geräusche, wie zum Beispiel Schritte, Atem, das Knirschen einer Lederjacke oder das Summen einer Fliege. Anhand des Drehbuchs oder Drehplans entscheidet der Tonmeister, welche Ausrüstung benötig wird. Er überprüft die Drehorte auf mögliche störende Geräuschquellen und entscheidet über Art und Anzahl der Mikrofone.

Unsichtbarer Schnitt

Beim unsichtbaren Schnitt geht es darum, einen Schnitt so geschickt zu platzieren, dass der Zuschauer den Übergang zwischen den Einstellungen nicht bewusst wahrnimmt. Dadurch wird die Handlung flüssiger, der Zuschauer kann ganz ins Geschehen eintauchen. Oft wird dabei mitten in einer Bewegung geschnitten, so dass der Schnitt nicht als solcher wahrgenommen wird. Besonders das Hollywood-Kino arbeitet gerne mit dieser Montagetechnik.

Überblendung

Ein Beispiel für einen weichen Schnitt ist die Überblendung. Bei dieser Schnitttechnik wird das erste Bild schwächer, das folgende Bild ist erst ganz wenig zu sehen und wird immer stärker. In der Mitte der Überblendung sind dann beide Bilder gleichzeitig zu sehen. So ein Schnitt dauert meist nur Bruchteile einer Sekunde, kann aber auch deutlich länger sein. Zu den Überblendungen gehören auch Effekte, zum Beispiel Bilder, die sich langsam in Punkte auflösen oder die wie eine Buchseite umgeblättert werden.

Weicher Schnitt

Geht eine Einstellung nicht abrupt in die nächste über wie beim harten Schnitt, spricht man von einem weichen Schnitt. Ein Beispiel für einen weichen Schnitt ist die Überblendung oder die Auf- und Abblende.

Zwischenschnitt

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