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Wer, wie, was? Wieso, weshalb, warum? - Recherche

Auf einem Tisch stapeln sich Bücher und Papiere; Rechte: mauritius
Recherche bedeutet meistens: erst einmal viel lesen.

Wie Reporter oder Journalisten beginnen auch Filmemacher ein neues Projekt mit einer Recherche. Und das bedeutet zunächst einmal: Möglichst viele Informationen über das Thema des Films sammeln oder auch über die Orte und die Personen, die in ihm vorkommen sollen.

Was ist so interessant, spannend oder wichtig an dem Thema oder an der Person? Welche Hintergrundinfos sind für den Film wichtig? Was davon soll im Film erzählt werden? Diese Vorarbeit kann unterschiedlich lange dauern, manchmal sogar Jahre - je nachdem, wie vielfältig und aufwändig das Thema ist.

Recherche bedeutet auch zu prüfen, welche Vorbereitungen für die späteren Dreharbeiten nötig sind: Zum Beispiel kann es sein, dass Vorinterviews geführt werden. Oder dass Drehgenehmigungen für bestimmte Orte und auch Einverständnis- erklärungen der Personen, die im Film vorkommen sollen, eingeholt werden müssen. Menschen dürfen nämlich nur dann gefilmt werden, wenn sie auch damit einverstanden sind.

Für die Filme “Ednas Tag”, “Herr Rücker”, “Nick & Tim” und “Gelb und Pink” waren die Filmemacher in verschiedenen Schulen unterwegs, haben gemeinsam mit Schülern unterschiedliche Filme geschaut und darüber gesprochen. Sie haben Interviews geführt und auch erste Filmaufnahmen gemacht. Rund um diese Workshops haben die Filmemacher auch die Kinder und Jugendlichen kennen gelernt, über die sie dann in ihren Filmen erzählen.

Die Filmemacherin Anna Wahle; Rechte: WDR

Worum geht's?

Die Filmemacherin Anna Wahle war in einer Schule in Solingen, um für einen Film eine interessante Geschichte von Schülern zu recherchieren. Anlass war der Filmwettbewerb dok you, bei dem junge Filmemacher ihre Ideen einreichen konnten.

Bernd Sahling sitzt mit zwei Jungen auf einer Bank; Rechte: WDR

Ideen brauchen Zeit

Der Filmemacher Bernd Sahling hat einen Workshop in einer Bochumer Gesamtschule geleitet. Hier erzählt er, wie er auf das Thema für seinen Film gekommen ist und warum er die Geschichte von Edna so spannend fand.

Ein Junge blickt auf eine Kamera und hält eine Tonangel in der Hand; Rechte: WDR

Veränderungen

Hier findest du Probe-Interviews und Filmaufnahmen aus dem Workshop von Bernd Sahling, als er für den Film "Ednas Tag" recherchiert hat. Erst Monate später entstand dann sein Dokumentarfilm. Wer Lust hat, kann sie mit den Szenen aus dem Film vergleichen.


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